{"id":2158,"date":"2012-05-07T23:24:33","date_gmt":"2012-05-07T22:24:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=2158"},"modified":"2012-08-05T23:29:57","modified_gmt":"2012-08-05T22:29:57","slug":"kritik-am-baugebiet-tulpenstrase","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2012\/05\/kritik-am-baugebiet-tulpenstrase\/","title":{"rendered":"Kritik am Baugebiet Tulpenstra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-31 alignleft\" style=\"margin: 0px 10px 0px 0px;\" title=\"Fellbacher-Zeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/fellbacher-zeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"19\" \/><\/strong>vom 20.07.2010<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den n\u00e4chsten f\u00fcnf oder sechs Jahren erst wird das zwei bis zweieinhalb Hektar gro\u00dfe Gebiet entlang der Tulpenstra\u00dfe bebaut werden, sagt der Beigeordnete Horst Schaal voraus. Langsam und schrittweise werden die Pl\u00e4ne entwickelt. Die B\u00fcrger sollen sehr fr\u00fchzeitig an der Planung beteiligt werden. Der Gemeinderat Kernen gab jetzt der Verwaltung auf, den Bedarf und die W\u00fcnsche der Grundst\u00fcckseigent\u00fcmer zu erfragen, bevor das st\u00e4dtebauliche Konzept festgelegt wird.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es hatte zuvor vor allem Stimmen aus der SPD gegeben, welche die favorisierte Variante A mit 45 bis 50 Wohnungen bei \u00fcberwiegend ein- bis zweigeschossiger Bauweise noch als zu dicht bebaut ansehen. Gemeinder\u00e4tin Ingrid M\u00f6hrle beklagte dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass dem Gemeinderat noch nichts \u00fcber die Umlegungsbedingungen bekannt sei. Gleiches gilt f\u00fcr die Frage, ob eine gro\u00dfe Anzahl Reihenh\u00e4user und die geplanten dreigeschossigen Geb\u00e4ude \u2013 vage gedacht ist an Eigentumswohnungen, Seniorenwohnungen oder Mehrgenerationenwohnen \u2013 nahe bei und als Pendant zum R\u00f6mer Karree \u00fcberhaupt nachgefragt sind. Horst Schaal, der das Bauamt leitet, versprach zum Thema Baudichte: \u201eDas k\u00f6nnen wir Schritt f\u00fcr Schritt festlegen. Wir gehen sachte ran.\u201c Er bescheinigt dem bisherigen Entwurf allerdings, eine \u201esinnvolle st\u00e4dtebauliche Verdichtung\u201c zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Etwa 60 Platzpl\u00e4tze sind im Gebiet n\u00f6rdlich des R\u00f6mer Karrees mit seinem Drogeriemarkt und \u00c4rztepraxen geplant. Erweiterbar ist dies nicht mehr, wenn der favorisierte Entwurf f\u00fcr die Tulpenstra\u00dfe verwirklicht wird. Dies weckte Sorgen beim UFW-Fraktionsvorsitzenden Hans Dietzel. Er rief zu einer \u201evorausschauenden Planung, auch bei Parkpl\u00e4tzen\u201c auf. Der CDU-Rat Jochen Alber sieht die Gefahr, dass sich die Gemeinde ihren Gestaltungsspielraum verbaut. B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger ist anderer Meinung: \u201eIrgendwann hat die Parkplatzgeschichte ein Ende.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Betroffen von den Weichenstellungen sind auch B\u00fcrger, die nicht zum Kreis der Eigent\u00fcmer von Ackerfl\u00e4chen an der Tulpenstra\u00dfe geh\u00f6ren. So m\u00fcssen die H\u00e4uslesbesitzer zwischen Blumenstra\u00dfe und Tulpenstra\u00dfe sich darauf einrichten, eine saftige Rechnung \u00fcber Erschlie\u00dfungsbeitr\u00e4ge zu erhalten, sofern sie ihre Garagen und Stellpl\u00e4tze zwischen Tal- und Lilienstra\u00dfe auch in Zukunft \u00fcber die Tulpenstra\u00dfe anfahren wollen. Weniger als zehn Garagen sowie zwischen zehn und 20 Stellpl\u00e4tzen sind davon betroffen. \u201eDie Tulpenstra\u00dfe ist nie bebauungsplanm\u00e4\u00dfig ausgebaut worden\u201c, sagt Schaal. Wenn die Tulpenstra\u00dfe, k\u00fcnftig Geh- und Radweg, in Teilen als Anliegerstra\u00dfe hergerichtet wird, werden die Leute einen Anteil an den Erschlie\u00dfungskosten tragen m\u00fcssen: \u201eDas Erschie\u00dfungsbeitragsrecht greift dort.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mittelbar betroffen sind sogar Stettener, soweit sie Grund und Boden im Gebiet Kleines Feldle haben. Jenseits des Baugebiets Kleines Feldle III, also s\u00fcdlich der Rotenbergstra\u00dfe, war bisher noch eine Fl\u00e4che f\u00fcr sp\u00e4teren Wohnungsbau im Fl\u00e4chennutzungsplan reserviert. Diese 1,13 Hektar werden aus den f\u00fcr Wohnungsbau vorgesehenen Gebieten herausgenommen und stattdessen im Baugebiet Tulpenstra\u00dfe eingezeichnet, weil dieses bisher um 0,8 Hektar aus der Wohngebietsfl\u00e4che im Fl\u00e4chennutzungsplan herausragt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Fellbacher Zeitung vom 06.05.2012 \/ Text: Hans-Dieter Wolz<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 20.07.2010 In den n\u00e4chsten f\u00fcnf oder sechs Jahren erst wird das zwei bis zweieinhalb Hektar gro\u00dfe Gebiet entlang der Tulpenstra\u00dfe bebaut werden, sagt der Beigeordnete Horst Schaal voraus. Langsam und schrittweise werden die Pl\u00e4ne entwickelt. Die B\u00fcrger sollen sehr fr\u00fchzeitig an der Planung beteiligt werden. 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