{"id":2123,"date":"2012-07-29T11:09:34","date_gmt":"2012-07-29T10:09:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=2123"},"modified":"2012-07-29T17:27:46","modified_gmt":"2012-07-29T16:27:46","slug":"stetten-stundenlang-stromlos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2012\/07\/stetten-stundenlang-stromlos\/","title":{"rendered":"&#8222;Stetten stundenlang stromlos&#8220;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 27.07.2012<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>CDU-Fraktion zitiert aus Gutachten der Uni Stuttgart zur Netzsicherheit\u00a0 \/ Auftraggeber: EnBW<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwar trage die CDU-Gemeindefraktion die Gr\u00fcndung eines Regionalwerks zur kommunalen Energieversorgung mit, schreibt Fraktionschef Andreas Wersch in einem Brief an B\u00fcrgermeister Altenberger. Eine gutachterliche Betrachtung der Universit\u00e4t Stuttgart, Institut f\u00fcr Energie\u00fcbertragung und Hochspannungstechnik, werfe freilich einige Fragen zur k\u00fcnftigen Versorgungsqualit\u00e4t und Versorgungssicherheit auf, wenn die Netze entflochten sein werden.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So stehe in der Studie, Kernen werde k\u00fcnftig aus dem Umspannwerk Rommelshausen versorgt. Das bedeute, die bisherigen vier Netzverbindungen in die Netzgruppe des Umspannwerks Endersbach entfallen. Bei einem St\u00f6rfall in Stetten m\u00fcsste zur Wiederversorgung ein Ringschluss zwischen den Umspannstationen Rommelshausen und Stetten Kl\u00e4ranlage neu errichtet werden. \u201eBei einem Totalausfall des Umspannwerks Rommelshausen w\u00e4re eine Versorgung von Kernen nicht mehr m\u00f6glich.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Thema hei\u00dft: Umspannung. Altenberger stellte die Schlussfolgerungen des Instituts infrage: \u201eWenn das Gutachten stimmt, d\u00fcrften alle Stadtwerke keine Versorgungssicherheit garantieren\u201c, sagte er. \u201eDas gleich Thema hat Schorndorf mit seinen Stadtteilen.\u201c Er, Altenberger, finde es \u201everwunderlich, dass das so kurzfristig reinkommt.\u201c Das Gutachten datiert auf den 16. Juli 2012. Auftraggeber sei die EnBW, die in dieser Frage auch das Gespr\u00e4ch mit dem Rathaus suche, sagte Altenberger. Kernen will mit Auslaufen der Konzessionsvertr\u00e4ge von dem Energieversorger das Stromnetz zur\u00fcckkaufen. Altenberger sagt: \u201eDie Intention der EnBW ist eindeutig.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gute und schlechte Gutachten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr CDU-Gemeinderat Jochen Alber, der als einziger im Gremium bei der Abstimmung \u00fcber den k\u00fcnftigen Konsortial- und Gesellschaftsvertrag mit Nein stimmte, war das versorgungskritische Gutachten der Uni Stuttgart nicht ma\u00dfgeblich, wie er sagte. \u201eIch hatte schon vorher die Bedenken\u201c, die er im Gemeinderat auch zum Ausdruck brachte. F\u00fcr Altenberger handelt es sich um ein Gef\u00e4lligkeitsgutachten pro EnBW. Andreas Wersch drehte den Spie\u00df um. Er w\u00fcrde schon gerne wissen, welcher Art dann die von der \u201eArbeitsgemeinschaft Energie\u201c vergebenen Gutachten waren, die zur Wirtschaftlichkeit der Regionalwerke stets positiv ausfielen. Das strittige Gutachten zur Qualit\u00e4t nach der Netzentflechtung kommt zu dem Schluss, dass \u201eim Gebiet der Remstalkommunen Kernen, Remshalden, Winterbach und Urbach mit einer nachhaltigen und zunehmenden Verschlechterung der Versorgungssicherheit und Versorgungsqualit\u00e4t zu rechnen\u201c sei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So wird in der Expertise festgestellt: \u201eZwischen Rommelshausen und Stetten bestehen zwei 10 kV-Verbindungsleitungen, die teilweise mit langen Freileitungsabschnitten ausgef\u00fchrt sind. Bei atmosph\u00e4rischen St\u00f6rungen (z.B. Gewitter, St\u00fcrme) sei die Versorgung von Stetten \u201ehoch gef\u00e4hrdet.\u201c Die Gutachter schreiben, \u201ebei gleichzeitiger St\u00f6rung der Freileitungsabschnitte z.B. durch Blitzeinschlag oder B\u00e4ume (Leiterseilabriss)\u201c bestehe die Gefahr, dass Stetten bis zum Abschluss der Reparaturarbeiten \u00fcber mehrere Stunden stromlos sei. Auch den anderen am Regionalwerk beteiligten Kommunen wird ein Problem bei der Netzsicherheit attestiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWir bitten die Verwaltung um zeitnahe und ausf\u00fchrliche Erl\u00e4uterung der in dem benannten Gutachten eingebrachten Bedenken\u201c, schreibt Wersch. Sollten Mehraufwendungen anfallen, um f\u00fcr einen reibungslosen Betrieb bei Ausf\u00e4llen zu sorgen, m\u00f6ge das Rathaus die Kosten beziffern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung 27.07.2012 Text: Schechinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 27.07.2012 CDU-Fraktion zitiert aus Gutachten der Uni Stuttgart zur Netzsicherheit\u00a0 \/ Auftraggeber: EnBW Zwar trage die CDU-Gemeindefraktion die Gr\u00fcndung eines Regionalwerks zur kommunalen Energieversorgung mit, schreibt Fraktionschef Andreas Wersch in einem Brief an B\u00fcrgermeister Altenberger. 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