{"id":2099,"date":"2012-06-01T13:34:28","date_gmt":"2012-06-01T12:34:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=2099"},"modified":"2012-06-01T13:36:32","modified_gmt":"2012-06-01T12:36:32","slug":"stromnetz-rechnet-sich-auch-zu-viert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2012\/06\/stromnetz-rechnet-sich-auch-zu-viert\/","title":{"rendered":"Stromnetz rechnet sich auch zu viert"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 31.05.2012<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong style=\"text-align: justify;\"><\/strong><strong>Wirtschaftlichkeit eines geplanten Regionalwerks auch nach dem Ausstieg Weinstadts gew\u00e4hrleistet \/ Kernen bleibt dabei<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Laut Gutachten des B\u00fcros f\u00fcr Energiewirtschaft und technische Planung rechnet sich die Gr\u00fcndung eines Regionalwerks f\u00fcr den Vertrieb von Strom und Gas auch nach dem Ausstieg Weinstadts. Der Kernener Gemeinderat verfolgt diesen Weg nun weiter. Eine Kr\u00f6te muss er indes schlucken: F\u00fcr den favorisierten gr\u00fcnen Juniorpartner EG Sch\u00f6nau\/Stadtwerke Schw\u00e4bisch Hall wird es wohl keine Mehrheit geben.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch freue mich, dass es weitergeht\u201c, pries UFW-Fraktionssprecher Hans Dietzel das Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsstudie in der j\u00fcngsten Kernener Ratssitzung. W\u00e4hrend CDU-Gemeinderat Jochen Alber das BET-Ergebnis anzweifelt \u2013 \u201emich erstaunt es, dass die Wirtschaftlichkeitsrechnung grad so passt\u201c, schloss sich auch Erich Ehrlich, Energie-Fachberater der SPD, Dietzels positivem Statement an: \u201eWir sind auf dem richtigen Weg. Schlie\u00dfen wir die Vertr\u00e4ge. Packen wir\u2019s an und ziehen wir das in den n\u00e4chsten 20 Jahren durch.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die SPD-Fraktion, so Ehrlich, die sich schon fr\u00fchzeitig f\u00fcr den \u00d6ko-Betreiber EWS Sch\u00f6nau entschieden habe, k\u00f6nne auch mit der Bietergemeinschaft AlbElektrizit\u00e4tswerke\/Stadtwerke Schorndorf und Fellbach leben. Eine Mehrheit der nach dem Ausstieg Weinstadts noch verbliebenen Mitglieder in der \u201eArbeitsgemeinschaft Energie\u201c wird sich wohl f\u00fcr letzteren Bewerber als Juniorpartner entscheiden. F\u00fcr Kernen ist die AlbElektrizit\u00e4tswerk-Bietergemeinschaft, die keine Marktvorteile mit gr\u00fcnem Alleinstellungsmerkmal verspricht, zweite Wahl, aber kein Ausstiegsgrund. Wichtigste Botschaft, die Gemeindek\u00e4mmerer Achim Heberle in der j\u00fcngsten Ratssitzung \u00fcberbrachte: Trotz des Ausstiegs von Weinstadt rechnet sich im Netzbereich Strom der Betrieb eines Regionalwerks weiterhin. Allerdings haben sich die Gesellschafteranteile verschoben. Kernen und Remshalden werden in dem kommunalen Kleeblatt mit je 16 Prozent die meisten Anteile halten. Kriterium f\u00fcr die von der BET ermittelte Wirtschaftlichkeit: Der Ertragswert, sprich der Jahres\u00fcberschuss, m\u00fcsse langfristig gr\u00f6\u00dfer sein als das Eigenkapital. Die Berechnung der auf 20 Jahre ausgelegten Parameter ist kompliziert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die vier Remstalkommunen werden unter anderem in den R\u00fcckkauf des Netzes, in die Entflechtung des Netzes, die Gr\u00fcndung des Remswerks und sp\u00e4ter beim Betrieb in die Netzunterhaltung, den Energiebezug und die Personalkosten Geld investieren m\u00fcssen. Auf der Einkommenseite flie\u00dfen Umsatzerl\u00f6se und die Konzessionsabgabe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Gasnetz sei \u201edie \u00dcbernahme grunds\u00e4tzlich bei effizienter Betriebsf\u00fchrung wirtschaftlich darstellbar\u201c, sagte Heberle. Wobei diese Einsch\u00e4tzung mit dem strategischen Partner abgekl\u00e4rt werden sollte. Auch bei den Verhandlungen zur Netz\u00fcbernahme mit der EnBW sei dies im Auge zu behalten, denn die Wirtschaftlichkeit h\u00e4ngt vom Kaufpreis ab. Beide Bietergemeinschaften h\u00e4tten schriftlich best\u00e4tigt, dass sie ihre Bewerbungen auch nach dem Austritt Weinstadts aus der Arbeitsgemeinschaft unver\u00e4ndert aufrechterhalten.Kernen sei fr\u00fchzeitig auf der \u201erichtigen \u00f6kologischen und rechtlichen Spur\u201c gewesen, befand SPD-Ratsmitglied Erich Ehrlich als Fachberater seiner Fraktion. Ziel sei es immer gewesen, das Stromnetz in eigener Regie zu betreiben und eventuell auch eigenen Strom oder Gas zu verkaufen. Dass es kein Atomstrom sein sollte, sei in seiner Fraktion von Beginn unstrittig gewesen.CDU-Gemeinderat Jochen Alber, der Bedenken zur Seriosit\u00e4t der Berechnung hat, stimmte als einziger Gemeinderat gegen den Antrag, die \u201efinalen Vertragsverhandlungen\u201c zur Gr\u00fcndung fortzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 31.05.2012 text: Hans-Joachim Schechinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 31.05.2012 Wirtschaftlichkeit eines geplanten Regionalwerks auch nach dem Ausstieg Weinstadts gew\u00e4hrleistet \/ Kernen bleibt dabei Laut Gutachten des B\u00fcros f\u00fcr Energiewirtschaft und technische Planung rechnet sich die Gr\u00fcndung eines Regionalwerks f\u00fcr den Vertrieb von Strom und Gas auch nach dem Ausstieg Weinstadts. Der Kernener Gemeinderat verfolgt diesen Weg nun weiter. 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