{"id":2078,"date":"2012-05-21T00:29:15","date_gmt":"2012-05-20T23:29:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=2078"},"modified":"2012-05-21T00:29:15","modified_gmt":"2012-05-20T23:29:15","slug":"mohrle-will-tulpenstrase-auflockern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2012\/05\/mohrle-will-tulpenstrase-auflockern\/","title":{"rendered":"M\u00f6hrle will Tulpenstra\u00dfe auflockern"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 15.05.2012<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kernener Gemeinderat favorisiert f\u00fcr die Bebauung Planvariante A mit\u00a0 23 bis 25 Wohneinheiten je Hektar \/ Bedarf ermitteln<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die auch von B\u00fcrgern bef\u00fcrwortete st\u00e4dtebauliche Variante A zur \u00dcberplanung der R\u00f6mer Tulpenstra\u00dfe hei\u00dft der Gemeinderat jetzt einstimmig gut. Sie werde \u201eweiter favorisiert\u201c, lautet die Formulierung im Beschlussantrag. Damit wird der Entwurf des Planungsb\u00fcros FP 7 im Grundsatz gebilligt, doch die relativ starke Verdichtung der Wohnbebauung st\u00f6\u00dft auf Widerstand.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEin sch\u00f6nes Thema\u201c, so Beigeordneter Horst Schaal, sei das neue Wohnquartier hinterm R\u00f6mer \u00c4rztehaus, auch wenn er f\u00fcr die schrittweise Realisierung des Projekts ein sehr ger\u00e4umiges Zeitfenster von f\u00fcnf bis sechs Jahren ansetzt. Charakteristisches Merkmal der vom Gemeinderat gebilligten Entwurfsvariante A ist die Verlagerung der Tulpenstra\u00dfe nach Osten, wo sie verschwenkt zur Wohnsammel- und Anliegerstra\u00dfe des k\u00fcnftigen Quartiers umfunktioniert wird. Das Gebiet l\u00e4sst sich in zwei Bauabschnitte mit ein- und zweigeschossigen, nach S\u00fcden orientierten Ein- und Zweifamilienh\u00e4usern gliedern, unterbrochen durch die nach Osten fortgesetzte Uhlandstra\u00dfe. Laut Entwurf ist eine zwei- bis dreigeschossige Seniorenwohnanlage im S\u00fcden im Anschluss an die geplanten \u00f6ffentlichen Stellfl\u00e4chen angedacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Planer geht von 50 bis 55 Baupl\u00e4tzen aus mit einer Bebauungsdichte von 23 bis 25 Wohneinheiten je Hektar Bruttobauland. Das Seniorenwohnheim ist hier noch nicht mit eingerechnet. Aus Sicht der SPD-Fraktion wird an dieser Stelle deutlich zu eng geplant. \u201eWas uns betroffen macht\u201c, so SPD-Gemeinder\u00e4tin Ingrid M\u00f6hrle, \u201eist die dichte Bebauung der Variante A. Wichtig ist uns auch das Gr\u00fcnkonzept. Und: Was passiert mit den Restfl\u00e4chen?\u201c UFW-Fraktionssprecher Hans Dietzel, der sich wie auch Jochen Alber (CDU) in puncto Ausmosten der SPD-Gemeinder\u00e4tin anschloss, legte erneut den Finger aufs Problem \u00f6ffentliche Parkfl\u00e4che: \u201eUns ist wichtig, dass wir gen\u00fcgend Parkpl\u00e4tze sichern!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Binder: Weniger verdichten bedeutet h\u00f6here Baupreise<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bauamtschef Horst Schaal zeigte sich flexibel, was das Thema Verdichtung angeht: \u201eWenn wir Doppelh\u00e4user statt Reihenh\u00e4user bauen, k\u00f6nnten wir uns dieser Aufgabe n\u00e4hern. Es k\u00f6nnen dann auch 40 Wohneinheiten sein.\u201c Bei den Restfl\u00e4chen mahnte er Geduld an: \u201eWir m\u00fcssen das Gebiet erst einmal st\u00e4dtebaulich kl\u00e4ren, dann kommt die Umlegung. So weit sind wir aber noch nicht.\u201c Wobei Dieter Binder (UFW) Wasser in den Wein goss und die Genossen daran erinnerte, dass aufgelockerte Bebauung wegen der konstanten Fixkosten automatisch die Baupreise nach oben treiben wird. \u201eIch m\u00f6chte warnen. Bei weniger Verdichtung wird es teurer. Dann kommt wieder von der gleichen Seite (der SPD, Anmerkung der Redaktion) das Argument, wir m\u00fcssten die Familien finanziell unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jochen Alber rief im Sinne des Anliegens von Ingrid M\u00f6hrle, weniger eng zu bebauen, die Verwaltung auf, die Zuschnitte der Baufl\u00e4chen nochmals zu pr\u00fcfen. Vor allem aber appellierte er, eine Bedarfsermittlung in den Beschlussantrag mit aufzunehmen. Laut Kernener Bauverwaltung ist das Interesse an einer raschen Erschlie\u00dfung der Baufl\u00e4chen gro\u00df. Bei einer B\u00fcrgerversammlung habe es zahlreiche Anfragen zum zeitlichen Ablauf des Verfahrens gegeben. Zudem seien etliche telefonische Anfragen im Nachgang zu obiger Infoveranstaltung im Kernener Rathaus eingegangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die heutige Achse Tulpenstra\u00dfe wird zum Fu\u00dfg\u00e4nger- und Radweg<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bauverwaltung dr\u00e4ngt: Um den Bedarf an unterschiedlichen Wohnformen zu erheben, halte sie eine fr\u00fchzeitige Beteiligung der \u00d6ffentlichkeit und der Beh\u00f6rden f\u00fcr dringend erforderlich. Erst danach werde ein B-Plan aufgestellt. Die heutige Achse Tulpenstra\u00dfe soll zum verkehrsberuhigten Rad- und Gehweg umgewidmet werden. Auf Anlieger, die dort ihre Garagenzufahrt haben, werden Erschlie\u00dfungsbeitr\u00e4ge zukommen, weil die Tulpenstra\u00dfe bislang nicht bebauungsplankonform ausgebaut ist. Eine Doppelbelastung. Schaal: \u201eF\u00fcr einige Garagen werden wir Erschlie\u00dfungsbeitr\u00e4ge pr\u00fcfen, f\u00fcr alle anderen nicht.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 15.05.2012 \/ Text: Hans-Joachim Schechinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 15.05.2012 Kernener Gemeinderat favorisiert f\u00fcr die Bebauung Planvariante A mit\u00a0 23 bis 25 Wohneinheiten je Hektar \/ Bedarf ermitteln Die auch von B\u00fcrgern bef\u00fcrwortete st\u00e4dtebauliche Variante A zur \u00dcberplanung der R\u00f6mer Tulpenstra\u00dfe hei\u00dft der Gemeinderat jetzt einstimmig gut. Sie werde \u201eweiter favorisiert\u201c, lautet die Formulierung im Beschlussantrag. 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