{"id":1998,"date":"2012-03-10T00:20:37","date_gmt":"2012-03-09T23:20:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=1998"},"modified":"2012-03-10T00:20:37","modified_gmt":"2012-03-09T23:20:37","slug":"dieses-jahr-ist-die-steigstrase-dran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2012\/03\/dieses-jahr-ist-die-steigstrase-dran\/","title":{"rendered":"Dieses Jahr ist die Steigstra\u00dfe dran"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 09.03.2012<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>In Stetten sollen schwerpunktm\u00e4\u00dfig im oberen Abschnitt der Stra\u00dfe Trockenmauern instand gesetzt werden \/ CDU: \u201eWichtig\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schwerpunkt der Stettener Trockenmauersanierung wird 2012 auf Gemeindegrund an der oberen Kurve der Steigstra\u00dfe sein. Weiter unten stehen die Mauern auf Privatfl\u00e4chen. Wie stellt man dort sicher, dass mit Steuermitteln saniertes Gem\u00e4uer von den Eigent\u00fcmern gepflegt wird? Bauamtsleiter Horst Schaal denkt an vertragliche Verpflichtungen. CDU-Sprecher Andreas Wersch pl\u00e4diert sogar f\u00fcr einen Aufkauf \u2013 zu einem symbolischen Preis.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Summe von 10 000 Euro wollte die CDU-Fraktion in ihrem Haushaltsantrag \u201ezur Erhaltung bestehender und im Abgang begriffener Trockenmauern, insbesondere im Bereich der Steigstra\u00dfe\u201c bereitstellen. Dieser Betrag er\u00fcbrigt sich nun, weil das Rathaus bereits 37 000 Euro f\u00fcr externe Ausgleichsma\u00dfnahmen im Zuge der Umlegung Kleines Feldle III in den Haushaltsentwurf aufgenommen hat. Die Mittel flie\u00dfen in die Sanierung von Trockenmauern schwerpunktm\u00e4\u00dfig in die obere Steigstra\u00dfe. Ein Ziel: \u00d6ko-Punkte sammeln. Die CDU zog deshalb ihr Haushaltsgesuch am Mittwochabend zur\u00fcck, doch Andreas Wersch beharrte im Technischen Ausschuss auf die Dringlichkeit von Ma\u00dfnahmen entlang der Steigstra\u00dfe, vor allem im unteren Abschnitt beim \u201eRommel-Keller\u201c. Die Hangwiesen \u00f6stlich der Stra\u00dfe sind aufgelassene Wengert. Die verfallenden Mauern dort d\u00fcrften einige Hundert Jahre alt sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wersch: \u201eWichtiger ist uns der Erhalt bestehender Mauerwerke\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon 2010 hatte die CDU Haushaltsmittel beantragt. Das Geld sei aber gro\u00dfteils in die punktetr\u00e4chtigen neuen Mauern rund um die Y-Burg geflossen, nicht in die, die der CDU am Herzen liegen, argumentierte Wersch. Neue Mauern, die mehr Punkte einbringen als Bestandssanierungen, m\u00f6gen \u201eaus dem Blickwinkel des Punktekatalogs f\u00fcr Ausgleichsma\u00dfnahmen f\u00fcr unsere Gemeinde zwar attraktiv sein\u201c, begr\u00fcndete er, \u201ewichtiger ist uns aber der Erhalt bestehender Mauerwerke.\u201c Denn im Bereich der Steigstra\u00dfe seien auf Privatfl\u00e4chen zahlreiche vom akuten Verfall bedroht. \u201eWenn wir da nix machen, rei\u00dfen die Leute es ein.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bauamtschef Horst Schaal: \u201eWir m\u00fcssen beides tun: neue bauen, um \u00d6ko-Punkte zu sammeln, und alte sanieren.\u201c Die im Haushalt 2012 f\u00fcr \u00d6ko-Ausgleichsma\u00dfnahmen eingestellten 37 000 Euro w\u00fcrden vor allem f\u00fcr Trockenmauern im Bereich Obere Steigstra\u00dfe verwandt. Man m\u00fcsse aber auch mit den angrenzenden Privatleuten reden. Zwei, drei h\u00e4tten Interesse gezeigt, sagte Beigeordneter Schaal gestern. Dieter Binder (UFW) hakte am Mittwoch im TA nach: \u201eDie Mauern stehen auf privatem Gel\u00e4nde. M\u00fcssen wir das finanzieren?\u201c Horst Schaal: \u201eWir m\u00fcssen nicht, aber wir k\u00f6nnen.\u201c Die Gemeinde werde aber beim Einsatz von F\u00f6rdermitteln die Eigent\u00fcmer vertraglich auf 20 Jahre verpflichten, die instandgesetzten Mauern zu unterhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wersch zeigte sich skeptisch: Warum sollten Besitzer von Hangwiesen, die seit Jahren die Wengertmauern verfallen lassen, sich nun verpflichten wollen, sie auf 20 Jahre zu unterhalten? Er schlage vor, dass die Gemeinde sie f\u00fcr einen symbolischen Preis, einen Euro oder ein Weinkistle, erwirbt. Schaal dazu gestern: Bei dem zus\u00e4tzlichen Pflegeaufwand in der Kammerforstheide, wo 20 Prozent der Fl\u00e4che in Gemeindehand \u00fcbernommen werden, habe er Zweifel. Wersch sagt, kommunale Folgekosten k\u00f6nnten ausgeschlossen werden, wenn etwa der BUND das M\u00e4hen \u00fcbernehmen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein weiterer Sanierungsschwerpunkt in diesem Jahr wird der alte Eiskeller an der unteren Steigstra\u00dfe sein. Voraussetzung sei, dass die Familie Schlaich als Eigent\u00fcmerin mitwirke, so Horst Schaal gestern. An dem prominenten Stettener Ortseingang k\u00f6nne er sich vorstellen, wenn schon keine Rebst\u00f6cke, so doch Pfirsichb\u00e4ume zu pflanzen, um \u201eden Ortsauftakt aufzuwerten\u201c. Das Projekt schwebt Horst Schaal als Beitrag zum Gr\u00fcnprojekt Remstal 2019 vor. Bis Mitte des Jahres m\u00fcssen die Ideen stehen, vorbehaltlich der Entscheidung des Gemeinderates, ob sich Kernen \u00fcberhaupt daran beteiligen will.<\/p>\n<p><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 09.03.2012 \/ Text: Hans-Joachim Schechinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 09.03.2012 In Stetten sollen schwerpunktm\u00e4\u00dfig im oberen Abschnitt der Stra\u00dfe Trockenmauern instand gesetzt werden \/ CDU: \u201eWichtig\u201c Schwerpunkt der Stettener Trockenmauersanierung wird 2012 auf Gemeindegrund an der oberen Kurve der Steigstra\u00dfe sein. Weiter unten stehen die Mauern auf Privatfl\u00e4chen. Wie stellt man dort sicher, dass mit Steuermitteln saniertes Gem\u00e4uer von den Eigent\u00fcmern gepflegt wird? 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