{"id":1928,"date":"2011-12-14T13:56:54","date_gmt":"2011-12-14T12:56:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=1928"},"modified":"2012-02-11T13:57:47","modified_gmt":"2012-02-11T12:57:47","slug":"brandruine-herrichten-oder-ausbauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2011\/12\/brandruine-herrichten-oder-ausbauen\/","title":{"rendered":"Brandruine herrichten oder ausbauen?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 13.12.2011<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die ausgebrannte Alte Kelter Rommelshausen b\u00f6te die Chance, sie zum ganzj\u00e4hrigen Veranstaltungsraum aufzur\u00fcsten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem Brand der Alten Rommelshausener Kelter Mitte September steht der baldigen Sanierung nichts mehr im Wege. Die Versicherung tr\u00e4gt die Kosten. Strittig im Gemeinderat ist die Frage, ob an die Instandsetzung ein Ausbau f\u00fcr eine ganzj\u00e4hrige Nutzung gekoppelt werden sollte. <!--more--><strong>Dieter Binder sagt Nein: \u201eWir geben schon so viel Geld f\u00fcr das B\u00fcrgerhaus aus.\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Architekt Frank R\u00f6gner aus Weinstadt pr\u00e4sentierte in der Gemeinderatssitzung nicht nur das Sanierungskonzept einschlie\u00dflich Kostenkalkulation f\u00fcr die Instandsetzung der Alten Kelter auf dem Niveau vor Ausbruch des Brands am 15. September. Auf Bitten der Gemeindeverwaltung stellte R\u00f6gner zwei Ausbauvarianten vor. Sie erlaubten, sollte der Gemeinderat Ja sagen, einen ganzj\u00e4hrigen Betrieb in dem bis dato unbeheizten denkmalgesch\u00fctzten Geb\u00e4ude. W\u00e4hrend die WGV-Versicherung in diesem Schadensfall die Kosten einschlie\u00dflich der Neubeschaffung der K\u00fcchenm\u00f6blierung tr\u00e4gt, m\u00fcsste Kernen f\u00fcr den Ausbau zum Ganzjahresbetrieb in die eigene Tasche greifen. Die W\u00e4rmed\u00e4mmung des Daches, hochwertige T\u00fcrelemente und Fenster, eine Heizungsanlage und zwei WC k\u00e4men mit einer neuen K\u00fcchenzeile auf 150\u2005000 Euro. Die sanit\u00e4ren Anlagen w\u00fcrden in diesem Fall im K\u00fcchenanbau untergebracht, wo Wasser- und Abwasseranschl\u00fcsse liegen. In den Durchgangsraum zwischen Eingang und Keltersaal will der Planer mit der neu angeschafften K\u00fcchenzeile ausweichen. Die Ausgabetheke entfiele aber komplett.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dieter Binder pl\u00e4diert f\u00fcr die Minimall\u00f6sung: Sanierung plus WC<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Variante schlie\u00dft die Nutzung der Toiletten im Nachbargeb\u00e4ude weiterhin ein. F\u00fcr Autarkie der Alten Kelter als Veranstaltungsort sorgte eine h\u00f6here Ausbaustufe, die den Steuerzahler alles in allem 275\u2005000 Euro kostete. In ihr eingeschlossen: zus\u00e4tzliche Toiletten im heutigen K\u00fcchenanbau, eine K\u00fcche mit Ausgabetheke als ausgelagerte Kiste wie in der Glockenkelter plus eine L\u00fcftungsanlage. Soll Kernen mit seinen teuren Baustellen auch noch die Alte Kelter umfunktionieren? Um eine Entscheidung zu treffen, w\u00e4re aus Sicht des Gemeinderates zuallererst zu kl\u00e4ren, ob \u00fcberhaupt Bedarf besteht. \u201eIch sehe das als Chance, sofern es benutzt wird\u201c, sagte OGL-Gemeinder\u00e4tin Ulrike Ebeling-Silber. Auch Ingrid M\u00f6hrle (SPD) bat um Aufkl\u00e4rung, wer die Kelter nutze. Antwort von Schultes Altenberger: Albverein und Akkordeonorchester. CDU-Mann Jochen Alber forderte die Verwaltung auf, \u201ezeitnah als Beratungsgrundlage\u201c einen \u00dcberblick \u00fcber das Raumprogramm in Kernen einschlie\u00dflich B\u00fcrgerhaus, Glockenkelter und Angeboten in kirchlicher Regie zu geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Gemeinderat Martin Wei\u00df (UFW), der von nur einer Veranstaltung im Winter wei\u00df, stellt sich im Falle einer intensiven Vereinsnutzung die Frage nach dem L\u00e4rmschutz f\u00fcr die Nachbarn. Hier mahnen b\u00f6se Erfahrungen mit der Glockenkelter zur Vorsicht. Sollte das Dach wegen Emissionen l\u00e4rmged\u00e4mmt werden m\u00fcssen, w\u00e4re vorab zu kl\u00e4ren, ob die Statik des Geb\u00e4udes dieser Last \u00fcberhaupt standh\u00e4lt. Architekt R\u00f6gner versprach, die Frage zu kl\u00e4ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie zu h\u00f6ren ist, wirft nach wie vor der Country-Club Buffalos ein Auge auf die Alte Kelter. UFW-Gemeinderat Dieter Binder kommentierte, \u201ewir geben viel Geld f\u00fcr das B\u00fcrgerhaus aus, es ist nicht unsere Aufgabe, ein Vereinsheim zu erstellen\u201c. Er pl\u00e4diere daf\u00fcr, den \u201eUrzustand\u201c vor dem Brand wieder herzustellen und noch WC einzubauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Minimalausbau also. Es k\u00f6nne n\u00e4mlich nicht sein, dass G\u00e4ste der Kelter die Toilette des Nachbarn mitnutzen m\u00fcssen, argumentiert Dieter Binder. Dass das Rathaus nun Vereine befragen soll, ob Bedarf an einem weiteren Veranstaltungsraum in der Alten Kelter bestehe, h\u00e4lt der Stettener UFW-Gemeinderat f\u00fcr eine Schnapsidee. Das Ergebnis bei so einer Fragestellung sei von vorneherein klar. In seiner Sitzung am 19. Januar wird der Kernener Gemeinderat \u00fcber das Thema Ausbauvariante entscheiden. \u201eWie haben keinen Zeitdruck\u201c, betont Stefan Altenberger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Waiblinger Zeitung vom 13.12.2011 \/ Text: Hans-Joachim Schechinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 13.12.2011 Die ausgebrannte Alte Kelter Rommelshausen b\u00f6te die Chance, sie zum ganzj\u00e4hrigen Veranstaltungsraum aufzur\u00fcsten Nach dem Brand der Alten Rommelshausener Kelter Mitte September steht der baldigen Sanierung nichts mehr im Wege. Die Versicherung tr\u00e4gt die Kosten. 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