{"id":1839,"date":"2011-11-21T22:25:56","date_gmt":"2011-11-21T21:25:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=1839"},"modified":"2011-11-21T22:25:56","modified_gmt":"2011-11-21T21:25:56","slug":"s21-sprecher-mochte-mobilisieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2011\/11\/s21-sprecher-mochte-mobilisieren\/","title":{"rendered":"S21-Sprecher m\u00f6chte mobilisieren"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-31\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Fellbacher-Zeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/fellbacher-zeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"19\" \/>vom 18.11.2011<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wolfgang Dietrich, der Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm, ist bei der Kernener CDU zu Gast.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Kopfbahnhof passt nicht mehr in das 21. Jahrhundert&#8220;, sagt Wolfgang Kohl, der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands Kernen. F\u00fcr den bekennenden Bahn-Vielfahrer ist das Projekt Stuttgart 21 folglich eine &#8222;einmalige Chance&#8220;. Davon waren am Mittwochabend allerdings nicht alle der rund 60 Zuh\u00f6rer beim Informations- und Diskussionsabend der Kernener CDU \u00fcberzeugt.<!--more--> Grob gesch\u00e4tzt ein Viertel der im &#8222;Roten Salon&#8220; der Vereinsgastst\u00e4tte der SpVgg Rommelshausen versammelten B\u00fcrger d\u00fcrften Gegner des Milliardenprojekts sein. Folglich entwickelte sich im Anschluss an den Vortrag von Wolfgang Dietrich, dem Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm, eine rege Diskussion.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eines kann man dem 63-J\u00e4hrigen ganz sicher nicht unterstellen: mangelndes Engagement. Andernorts eckte er mit markigen Worten schon mal an, in Rommelshausen setzte er statt auf polemische Spitzen bevorzugt auf die Macht der Tatsachen. &#8222;Das sind die Fakten&#8220;, lautete denn auch einer seiner Lieblingss\u00e4tze. Etwa beim Verh\u00e4ltnis zwischen Stuttgart 21 und der weniger umstrittenen Neubaustrecke nach Ulm: &#8222;Beide Projekte sind unverr\u00fcckbar miteinander verbunden.&#8220; Wer die Finanzierungsvereinbarung f\u00fcr Stuttgart 21 k\u00fcndige, der k\u00fcndige automatisch auch die Neubaustrecke.<br \/>\nBei den h\u00e4ufig kritisierten Kosten sieht Wolfgang Dietrich ebenfalls kein Problem: &#8222;Man hat 4,5 Milliarden als Obergrenze festgelegt, und dabei soll es bleiben. Das ist \u00fcberhaupt keine Frage.&#8220; Ohnehin liege das Kostensteigerungsrisiko nicht beim Land: &#8222;Im Vertrag ist die Bahn verpflichtet, dieses Projekt zu bauen, und es ist das Risiko der Bahn und nur der Bahn, wie sie zu ihrem Geld kommt.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Andererseits sei der Nutzen durch Stuttgart 21 gro\u00df. &#8222;Hier in Stuttgart entsteht der leistungsf\u00e4higste Verkehrsknoten in Deutschland&#8220;, sagte Wolfgang Dietrich. 75 Prozent der B\u00fcrger im Land profitierten von dem Projekt. 75 Prozent sei im \u00fcbrigen auch die Mehrheit in allen Parlamenten, die Stuttgart 21 bei Abstimmungen nie unterschritten habe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor der am 27. November anstehenden Volksabstimmung bef\u00fcrchtet Wolfgang Dietrich indes ein Mobilisierungsproblem bei den Bef\u00fcrwortern und warb deshalb bei den W\u00e4hlern um eine rege Beteiligung. In der anschlie\u00dfenden Fragerunde warb der CDU-Landtagsabgeordnete Claus Paal unter anderem mit dem Hinweis auf teils massive Fahrzeitverk\u00fcrzungen f\u00fcr den Neubau, der im \u00dcbrigen kein Tiefbahnhof sei: &#8222;Die U-Bahn und die S-Bahn sind wesentlich tiefer.&#8220; Sicherheitsbedenken f\u00fcr gehbehinderte Menschen \u00e4u\u00dferte dagegen eine \u00e4ltere Frau. Dass es, bisher genauso wie in Zukunft, nicht f\u00fcr alle Schadensereignisse einen vollst\u00e4ndigen Schutz gebe, gab Wolfgang Dietrich zu. Er verwies aber auf zahlreiche Fluchtm\u00f6glichkeiten aus dem Neubau. Thomas Bezler beklagte neben m\u00f6glichen Kostensteigerungen f\u00fcr Bahnfahrer auch die seiner Ansicht nach einseitigen Informationen von Wolfgang Dietrich. Man m\u00fcsse auch das Negative nennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Positiv endete der Abend f\u00fcr zwei vor dem Vereinslokal postierte Polizisten. Es gab f\u00fcr sie keinen Grund zum beh\u00f6rdlichen Einschreiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Info: Wer sich \u00fcber S21 informieren m\u00f6chte, hat dazu am Samstag, 19. November, vor dem Rewe-Markt in Stetten und am Samstag, 26. November, auf dem Wochenmarkt in Rommelshausen jeweils von 9 bis 12 Uhr die Gelegenheit. An beiden Tagen informieren die CDU und die Junge Union Kernen mit der FDP einerseits sowie die Initiative Kernen 21 andererseits.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: Fellbacher Zeitung vom 18.11.2011 \/ Text: Michael K\u00e4fer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 18.11.2011 Wolfgang Dietrich, der Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm, ist bei der Kernener CDU zu Gast. Ein Kopfbahnhof passt nicht mehr in das 21. Jahrhundert&#8220;, sagt Wolfgang Kohl, der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands Kernen. F\u00fcr den bekennenden Bahn-Vielfahrer ist das Projekt Stuttgart 21 folglich eine &#8222;einmalige Chance&#8220;. 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