{"id":1808,"date":"2011-10-31T23:29:48","date_gmt":"2011-10-31T22:29:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=1808"},"modified":"2011-10-31T23:29:48","modified_gmt":"2011-10-31T22:29:48","slug":"startschuss-zum-neuen-wohngebiet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2011\/10\/startschuss-zum-neuen-wohngebiet\/","title":{"rendered":"Startschuss zum neuen Wohngebiet"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 29.10.2011<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Mehrheit des Gemeinderats hat f\u00fcr den neuen Bebauungsplan f\u00fcr das Gebiet \u201eKleines Feldle III\u201c gestimmt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was lange w\u00e4hrt, wird endlich gut: Das Gebiet \u201eKleines Feldle III\u201c mit dem sch\u00f6nen Blick auf die Y-Burg wird bebaut. Doch nicht alle im Gemeinderat konnten sich daf\u00fcr begeistern: Es gab f\u00fcnf Enthaltungen. 15 stimmten f\u00fcr den \u00fcberarbeiteten Bebauungsplan. Gegenstimmen gab es keine, aber viele Bedenken vor der Entscheidung. Auch nach drei Gutachten blieben einige R\u00e4te bei ihren Zweifeln. \u201eJahresgeruchsstunden wird mein Unwort des Jahres\u201c, sagt Gemeinderat Andreas Wersch. Um diese ging es n\u00e4mlich im zweiten Gutachten zum Thema Geruch. <!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor allem ob zu viel Gestank vom landwirtschaftlichen Kleinbetrieb der Familie des CDU-Rats Volker Brock ausgeht, sorgt bei manchem Gemeinderat f\u00fcr gro\u00dfe Bedenken, ob ein Wohngebiet auf dem Kleinen Feldle III am richtigen Ort sei. Das neue Gutachten \u2013 die Immissionsprognose \u201eGeruch\u201c der Firma IMA aus Gerlingen \u2013 zeigt, dass der Duft der Hinterlassenschaften der Tiere tats\u00e4chlich in den S\u00fcdwesten des Wohngebiets weht. Das hatten einige Gemeinderatsmitglieder bereits bef\u00fcrchtet, obwohl dies im ersten Gutachten vom T\u00fcv S\u00fcd anders ausgelegt war. \u201eDann hatten wir doch recht\u201c, murmeln einige Ratsmitglieder.<\/p>\n<p><strong>H\u00f6chste Geruchsbelastung im S\u00fcdwesten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am \u00e4u\u00dfersten Zipfel sind sogar 20 Prozent der Jahresgeruchsstunden typisch landwirtschaftlich belastet. In diesem \u00e4u\u00dfersten Zipfel soll statt Wohnungen ein Spielplatz kommen. Das sei rechtlich vertretbar, weil es sich hier um ein Gebiet handle, in dem sich niemand st\u00e4ndig aufhalte, so Bauamtsleiter Horst Schaal. Alles \u00fcber zehn Prozent der Jahresstunden wird aber als suboptimal f\u00fcr ein Wohngebiet bezeichnet \u2013 das hei\u00dft folglich im Klartext: Wenn\u2019s \u00f6fter stinkt, k\u00f6nnte es sein, dass es einem der Bewohner stinkt, und dass dieser klagt. Das k\u00f6nnte dann gef\u00e4hrlich f\u00fcr den Landwirt werden, der seinen Betrieb dann eventuell zu nah an einem Wohngebiet h\u00e4tte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Empfindet jemand die Geruchsbel\u00e4stigung als st\u00e4rker und klagt, z\u00e4hlt aber nicht sein subjektives Empfinden vor Gericht, sondern das Gutachten. Das gibt der Gemeinde und dem Landwirt Rechtssicherheit. Alle Leute, die in das Gebiet ziehen m\u00f6chten, haben die M\u00f6glichkeit zum Einblick in das Gutachten, wie freilich alle anderen, die sich daf\u00fcr interessieren, auch. Jeder wei\u00df dann, worauf er sich einl\u00e4sst. Au\u00dferdem: Je weiter \u00f6stlich gebaut wird, desto niedriger ist die Geruchsbel\u00e4stigung. Im ganzen Gebiet liegen die Zahlen zwischen vier und zehn Prozent Belastung der gesamten Jahresgeruchsstunden. Es stinkt also eher selten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Gutachten geh\u00f6rt auch das L\u00e4rmgutachten des T\u00dcV-S\u00fcd. Dort werden die Tiere genau aufgelistet. Es geht dabei um sieben Pferde, zw\u00f6lf Ziegen, 30 Hasen, 15 Fasane, zwei Schweine, zehn Ferkel, 20 H\u00fchner, 80 Flugenten, zwei K\u00fche, zwei K\u00e4lber und f\u00fcnf L\u00e4mmer. Auch die geplante Erweiterung um 15 Ponys und zehn Ziegen ist eingerechnet. Die L\u00e4rmbel\u00e4stigung durch die Tiere h\u00e4lt sich aber in Grenzen. Durch Maschinen kann es allerdings w\u00e4hrend der Erntezeit zu Ger\u00e4uschen auch nach 22 Uhr kommen. Deshalb ist bereits im Bebauungsplan festgelegt, dass keine Schlafzimmer in s\u00fcdwestlicher Richtung, wo die Felder liegen, gebaut werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eUnd was ist mit den Flachd\u00e4chern?\u201c, will Ulrike Ebeling-Silber (OLG) wissen. \u00dcber die hatte sich die Fraktion bereits zuvor beklagt. Diese Geb\u00e4ude sind allerdings nur auf dem Gebiet im Nordosten (siehe Grafik, Gebiet 4) , das der Gemeinde geh\u00f6rt, vorgesehen. Sollte die Bebauung des Gebiets heute beschlossen werden, h\u00e4lt sich die Gemeinde noch immer die Option auf, dass dort keine Flachdachh\u00e4user gebaut werden, erkl\u00e4rt Altenberger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis Jahresende sollen alle Vertr\u00e4ge ausgehandelt sein, so Horst Schaal. Zum urspr\u00fcnglichen Plan gebe es allerdings etwa drei Monate Verz\u00f6gerung. Bis dahin solle auch gekl\u00e4rt sein, woher die Heizw\u00e4rme im Gebiet komme, so Altenberger. Ein gro\u00dfer Teil soll ans Nahw\u00e4rmenetz angeschlossen werden. Der B\u00fcrgermeister erw\u00e4hnt auch, dass es inzwischen ein reges Interesse am Baugebiet gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 29.10.2011 \/ Text: Sandra Dambacher<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 29.10.2011 Die Mehrheit des Gemeinderats hat f\u00fcr den neuen Bebauungsplan f\u00fcr das Gebiet \u201eKleines Feldle III\u201c gestimmt Was lange w\u00e4hrt, wird endlich gut: Das Gebiet \u201eKleines Feldle III\u201c mit dem sch\u00f6nen Blick auf die Y-Burg wird bebaut. 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