{"id":1749,"date":"2011-09-16T19:35:17","date_gmt":"2011-09-16T18:35:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=1749"},"modified":"2011-09-16T19:35:17","modified_gmt":"2011-09-16T18:35:17","slug":"argerliche-mehrkosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2011\/09\/argerliche-mehrkosten\/","title":{"rendered":"\u00c4rgerliche Mehrkosten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 16.09.2011<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Ert\u00fcchtigung des Dachtragwerks der Stettener Glockenkelter mit Stahl treibt die Kosten um 409 000 Euro in die H\u00f6he<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Schlussphase der Glockenkelter-Sanierung galoppieren die Kosten davon: Beigeordneter Schaal unterrichtete den Bauausschuss \u00fcber Mehrkosten im Hochbau von 409 000 Euro gegen\u00fcber dem Haushaltsansatz. Eine Hiobsbotschaft, die vor allem der Ert\u00fcchtigung des Dachtragwerks geschuldet ist. Dort brauchte es wegen der ver\u00e4nderten Statik allein 2,4 Tonnen Stahl zur Verst\u00e4rkung der St\u00fctzen. \u00a0<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Doppeldeckung der Glockenkelter mit Ziegeln sowie die Schall- und W\u00e4rmeisolierung des Daches haben eine komplizierte und teure statische Aussteifung des h\u00f6lzernen Tragwerks notwendig gemacht. Als Bauamtsleiter Horst Schaal die schlechte Botschaft im Technischen Ausschuss am Mittwochabend \u00fcberbrachte, waren die im vorgelegten aktuellen Projektbericht genannten Zahlen schon wieder Makulatur. \u201eSeit 12 Uhr sind noch einmal 90 000 Euro draufgekommen\u201c, sagte Schaal. Damit stiegen die Hochbaukosten f\u00fcr die Glockenkelter auf 1,85 Millionen Euro. Die im Investitionsplan der Gemeinde angesetzten 1,44 Millionen waren um 409 000 Euro \u00fcberschritten. In der Summe erh\u00f6hen sich so die Gesamtkosten der Glockenkelter-Sanierung gegen\u00fcber der Kostenberechnung um stattliche 500 000 Euro auf 2,94 Millionen. Das ist eine Steigerung um 20 Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWir haben 2,4 Tonnen Stahl ins Tragwerk stecken m\u00fcssen, ausgel\u00f6st durch die zweilagige D\u00e4mmung\u201c, sagte Bauamtsleiter Schaal im Ausschuss. \u201eDa f\u00fchlt man sich ein St\u00fcck weit dem Geb\u00e4ude ausgeliefert.\u201c Die Doppeldeckung des Kelterdaches verlangte nach einer \u201enicht erwarteten, h\u00f6chst komplizierten konstruktiven Ert\u00fcchtigung des Dachtragwerkes\u201c, wie der Projektbericht f\u00fcrs dritte Quartal 2011 ausf\u00fchrt. So mussten die Knotenpunkte des Tragwerks aus statischen Gr\u00fcnden wegen des ver\u00e4nderten Lastfalls mit kraftschl\u00fcssigen Verbindungsteilen aus Stahl verst\u00e4rkt werden. Hilfsweise wurden Verschraubungen in der Dachkonstruktion erforderlich. Horst Schaal erkl\u00e4rte im Bauausschuss, wegen der unregelm\u00e4\u00dfigen Holzaufs\u00e4tze der alten, denkmalgesch\u00fctzten Kelter h\u00e4tten die Stahlteile passgenau in Einzelfertigung eingebaut werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Andreas Stiene: \u201eEin \u00c4rgernis, dass es viel zu sp\u00e4t gekommen ist\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein sehr teurer Mehraufwand. Allein die Fertigung und der Einbau von 290 Stahlteilen, 560 laufenden Metern Spannb\u00e4ndern und 165 Spannger\u00e4ten h\u00e4tten 208 000 Euro gekostet. Der Rohbau ben\u00f6tigte wegen der \u201eMassenmehrung\u201c eine Fundamentverst\u00e4rkung. Im Traufbereich wurden zus\u00e4tzliche Schallschutzgewerke n\u00f6tig. Auch die Technik musste sich offenbar den neuen statischen Verh\u00e4ltnissen anpassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Macht in der Summe ein sattes Plus von 409 000 Euro, wobei in diesem Betrag auch die K\u00fcche enthalten ist. Ein \u201e\u00c4rgernis\u201c aus Sicht von OGL-Fraktionschef Andreas Stiene insofern, als diese teure Dachaussteifung \u201eviel zu sp\u00e4t gekommen ist\u201c. UFW-Gemeinderat Dieter Binder wusste offenbar schon vorher, dass Ungemach droht. \u201eEs war doch von Anfang an klar, dass das schwierig zu kalkulieren ist. Das ist eben das Problem der Sanierung eines ganz alten Geb\u00e4udes.\u201c Dr. Volker Borck (CDU) sieht es als logisch und zwangsl\u00e4ufig an, dass der alte Dachstuhl, der bis dato d\u00fcnne Eternittafeln trug, mit der neuen Last einer doppelten Ziegeldeckung und der aufwendigen D\u00e4mmung statisch neu justiert werden musste. Insofern k\u00e4men die \u00fcberraschenden Mehrkosten nicht ganz so \u00fcberraschend. Borck sagte, er sei mal gespannt, was bei der Hallenbadsanierung an Unerwartetem auf die Gemeinde zukommt.<br \/>\nDen R\u00e4ten blieb nur die M\u00f6glichkeit, die Hiobsbotschaft z\u00e4hneknirschend zur Kenntnis zu nehmen. \u201eStoppen k\u00f6nnen wir das Geb\u00e4ude nicht\u201c, so Schaal. Die Mehrkosten aufzufangen, sei es zu sp\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung 16.09.2011 Text: Hans-Joachim Schechinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 16.09.2011 Die Ert\u00fcchtigung des Dachtragwerks der Stettener Glockenkelter mit Stahl treibt die Kosten um 409 000 Euro in die H\u00f6he In der Schlussphase der Glockenkelter-Sanierung galoppieren die Kosten davon: Beigeordneter Schaal unterrichtete den Bauausschuss \u00fcber Mehrkosten im Hochbau von 409 000 Euro gegen\u00fcber dem Haushaltsansatz. 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