{"id":1731,"date":"2011-08-28T23:55:14","date_gmt":"2011-08-28T22:55:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=1731"},"modified":"2011-09-05T23:56:46","modified_gmt":"2011-09-05T22:56:46","slug":"halb-so-teuer-kein-bisschen-dunkler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2011\/08\/halb-so-teuer-kein-bisschen-dunkler\/","title":{"rendered":"Halb so teuer, kein bisschen dunkler"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 27.08.2011<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kernen r\u00fcstet f\u00fcr 166 000 Euro weitere Stra\u00dfen mit LED-Lampen aus \/ 70 Prozent von 1500 Leuchten sind dann modernisiert Kernen. Wenn einmal alle 1500 Kernener Stra\u00dfenlampen auf quecksilberfreie LED-Leuchtk\u00f6rper umgestellt sind, kann die Gemeinde 50 Prozent der j\u00e4hrlichen Stromkosten einsparen. 2009 zahlte das Rathaus f\u00fcr den Betriebsstrom 89 000 Euro. Seither wurden \u00fcber 200 Lampen ausgetauscht. Ende 2012, wenn das von der CDU angesto\u00dfene Umr\u00fcstungsprojekt realisiert ist, leuchten in Kernen 70 Prozent mit LED.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass die Umr\u00fcstung von wei\u00df leuchtenden Quecksilberdampflampen (HQL-Leuchtmittel) auf die nicht minder wei\u00df leuchtende, aber umweltfreundliche und stromsparende LED-Technik so rasant fortschreitet, ist der von Gemeinde und Bund gemeinsam getragenen Mischfinanzierung geschuldet. Schon bei der ersten Tranche mit \u00fcber 200 umger\u00fcsteten Stra\u00dfenlampen in Kernen, die im Juli abgeschlossen wurde, hat Berlin aus seinem Zukunftsinvestitionsprogramm (ZIP) kr\u00e4ftig zugeschossen. Ein Haushaltsantrag der CDU-Fraktion nahm diesen Schwung Anfang 2011 auf: 100 000 Euro sollte die Gemeinde investieren, so Fraktionschef Andreas Wersch, unter der Voraussetzung, dass F\u00f6rdermittel aus dem Topf \u201eKlimaschutzhilfe-Kommunen\u201c (KSI) in Berlin bereitgestellt w\u00fcrden.Die 66 605 Euro sind inzwischen bewilligt. Sie flie\u00dfen laut stellvertretendem Bauamtsleiter J\u00fcrgen Kern zusammen mit den 100 000 Euro der Gemeinde in jene Stra\u00dfenz\u00fcge, \u201ein denen vom Verkehr her mehr los ist und deren Stromnetz an gemeinsamen Schaltstellen h\u00e4ngt. So k\u00f6nnen wir sehen, was an Stromeinsparung rauskommt\u201c. Innerhalb von zwei Jahren wird das Stra\u00dfennetz mit LED-Technik so weit umger\u00fcstet werden, dass am Ende 70 Prozent der 1500 Kernener Stra\u00dfenlampen modernisiert sind. Dazu geh\u00f6ren in Rommelshausen die Leuchten in der Waiblinger Stra\u00dfe, Stettener Stra\u00dfe, Hauptstra\u00dfe und Kelterstra\u00dfe. In Stetten werden die Lampen in der Kirchstra\u00dfe, Pommerstra\u00dfe, Lange Stra\u00dfe, Bachstra\u00dfe und M\u00fchlstra\u00dfe ausgetauscht, um die wichtigsten zu nennen.\u00dcbrig bleiben nach Abschluss der Ma\u00dfnahme Ende 2012 30 Prozent: kleinere Verkehrswege wie die Kurze Stra\u00dfe oder die Br\u00fchlstra\u00dfe. Sie aufzur\u00fcsten br\u00e4uchte es weitere f\u00fcnf, sechs Jahre, w\u00fcrde man sukzessive vorgehen, sprich: nur dann austauschen, wenn ein HQL-Leuchtmittel kaputtgeht. Schneller ginge es mit einer erneuten LED-Umr\u00fcstungsaktion.Sehen kann man den Austausch nicht. Das neue LED\u2013Leuchtmittel unterscheidet sich weder in der Farbe noch in der Intensit\u00e4t von herk\u00f6mmlichen Kernener Quecksilberdampflampen. Nur dort, wo der Bauhof diese sogenannten HQL-Birnen auf Beschluss des Gemeinderates fr\u00fcher durch sparsamere Natriumdampflampen ersetzt hat, sieht man nachts den Unterschied: Sie leuchten gelb. \u201eDie gibt es aber nur noch vereinzelt\u201c, sagt J\u00fcrgen Kern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eWir sparen 70 Prozent nur in Kilowattstunden, nicht in Euro\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2009 gab Kernen 89 000 Euro f\u00fcr den Betriebsstrom Stra\u00dfenbeleuchtung aus. Wenn in einigen Jahren alle rund 1500 Lampen mit den sparsameren und haltbareren LED-Birnen leuchten, reduziert sich zwar die verbrauchte Strommenge um sage und schreibe 70 Prozent, aber die Stromkosten werden sich nur halbieren. Denn der Strompreis zieht an. J\u00fcrgen Kern: \u201eWir sparen Strom zu 70 Prozent nur in Kilowattstunden, aber nicht in Euro.\u201c Als in Kernen die Stra\u00dfenlampen noch \u201esukzessive\u201c, sprich nur bei Ausfall eines alten HQL-Leuchtmittels modernisiert wurden, sammelte der Bauhof nat\u00fcrlich keine funktionierenden Birnen ein. Das ist jetzt anders. Nun wird systematisch ausgetauscht ohne R\u00fccksicht auf den Zustand des Leuchtmittels. \u201eIch werde Birnen entfernen, die noch tun\u201c, sagt J\u00fcrgen Kern, \u201eaber die hebe ich auf, die kann man noch mal verwenden.\u201c Eine LED-Leuchte hat zwar die f\u00fcnffache Lebensdauer einer herk\u00f6mmlichen, aber sie kommt auch deutlich teurer: W\u00e4hrend eine HQL-80 W-Birne drei Euro 50 Cent kostete, zahlt die Gemeinde nun 115 Euro f\u00fcr den \u00f6kologisch sinnvolleren Ersatz. Circa 300 Euro sogar, wenn h\u00f6here Strahlkraft n\u00f6tig ist. So beispielsweise f\u00fcr die bei der neuen Agip-Tankstelle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 27.08.2011 \/ Text: Hans-Joachim Schechinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 27.08.2011 Kernen r\u00fcstet f\u00fcr 166 000 Euro weitere Stra\u00dfen mit LED-Lampen aus \/ 70 Prozent von 1500 Leuchten sind dann modernisiert Kernen. Wenn einmal alle 1500 Kernener Stra\u00dfenlampen auf quecksilberfreie LED-Leuchtk\u00f6rper umgestellt sind, kann die Gemeinde 50 Prozent der j\u00e4hrlichen Stromkosten einsparen. 2009 zahlte das Rathaus f\u00fcr den Betriebsstrom 89 000 Euro. 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