{"id":1684,"date":"2011-06-10T21:25:13","date_gmt":"2011-06-10T20:25:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=1684"},"modified":"2011-06-26T21:26:41","modified_gmt":"2011-06-26T20:26:41","slug":"der-geldsegen-ist-nicht-altenbergers-verdienst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2011\/06\/der-geldsegen-ist-nicht-altenbergers-verdienst\/","title":{"rendered":"Der Geldsegen ist nicht Altenbergers Verdienst"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 09.06.2011<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Vertreter der vier Kernener Ratsfraktionen ziehen eine Bilanz der ersten acht Jahre BM Stefan Altenberger<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 31. Juli w\u00e4hlt Kernen einen B\u00fcrgermeister. Vieles spricht daf\u00fcr, dass Stefan Altenberger im Amt best\u00e4tigt werden wird. Einen ernsthaften Gegner im Kampf um den Chefsessel wird er wohl nicht haben. Wir wollen deshalb die Kernener zu Wort kommen lassen, sich mit der Bilanz des Amtsinhabers auseinanderzusetzen. Wir beginnen mit B\u00fcrgervertretern im Gemeinderat. SPD-Gemeinder\u00e4tin Ingrid M\u00f6hrle, OGL-Rat Walter Rall, CDU-Fraktionschef Andreas Wersch und sein UFW-Pendant Hans Dietzel res\u00fcmieren acht Jahre Altenberger.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Stellen wir uns vor, B\u00fcrgermeister Rolf Frank w\u00e4re noch im Amt. St\u00fcnde Kernen heute anders da als unter seinem Nachfolger Stefan Altenberger?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Rall:<\/strong> Ich meine, der Gemeinderat h\u00e4tte unter Frank kaum anders entschieden als bisher. Ob das B\u00fcrgerhaus so gepusht worden w\u00e4re, wei\u00df ich nicht. 2002, als das Stettener B\u00e4dle eingerichtet wurde, hatten wir unter Rolf Frank eine Haushaltssperre. Man kann also nicht sagen, dass f\u00fcr die rosigen Zeiten in Kernen allein B\u00fcrgermeister Altenberger verantwortlich ist. Unter Frank h\u00e4tten wir die gleichen Steuereinnahmen gehabt. Der hat damals den Haushalt genauso verantwortungsvoll bearbeitet wie heute.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wersch:<\/strong> Die Frage ist hypothetisch. Aber grunds\u00e4tzlich gilt: Der B\u00fcrgermeister ist ein 23stel des Gemeinderates. Und es ist schon so, dass im Rahmen des B\u00fcrgermeisterwahlkampfes 2003 das B\u00fcrgerhaus thematisiert worden ist. Altenberger hat sich Themen, die von Teilen der Bev\u00f6lkerung an ihn im Wahlkampf herangetragen worden sind, aufs Tableau geschrieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Auch den Discounter? H\u00e4tte Rolf Frank den Discounter so vehement angepackt wie Altenberger?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wersch:<\/strong> Der Discounter war ein Thema aus dem Wahlkampf, ein Thema, das Altenberger sicherlich vorangetrieben hat. Das w\u00e4re unter Rolf Frank nicht in dem Ma\u00dfe gekommen, wahrscheinlich auch nicht an dem jetzigen Standort. Aber das B\u00fcrgerhaus war ein Selbstl\u00e4ufer. Da war einfach die Zeit reif. Das Geld, das haupts\u00e4chlich von Gewerbesteuereinnahmen herr\u00fchrt, das h\u00e4tten wir auch unter Frank gehabt. Es ist ja nicht so, dass das Geld vom Himmel gefallen w\u00e4re oder dass Altenberger das mitgebracht h\u00e4tte. Das Geld wurde in Verbindung mit dem Sparwillen des Gemeinderates angeh\u00e4uft. Dass man als Gemeinderat zukunftstr\u00e4chtige Dinge auf die Agenda nimmt, das ist selbstverst\u00e4ndlich. Das ist nicht das Verdienst Altenbergers, zumindest nicht seines allein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dietzel:<\/strong> Ich habe den gesunden Frank ja einige Jahre erleben d\u00fcrfen im Gemeinderat. Frank hat seine Ziele sehr stringent verfolgt. Er war ein Verwaltungsmensch. Der hat Ziele formuliert, die Verwaltungswege eingeleitet und konsequent umgesetzt. Altenberger ist mehr der Managertyp, der es sehr flexibel nach links und rechts, nach oben und unten, nach vorne und hinten dreht, wenn da ein Thema ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wersch:<\/strong> Je nach Windrichtung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dietzel:<\/strong> Ja, das ist richtig, wie Herr Wersch grad sagt. Er ist wesentlich flexibler. Er greift ein Thema auf und setzt sich an die Spitze der Bewegung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Stichwort Discounter, die Lieblingsidee von UfW und Freundliches Kernen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dietzel:<\/strong> Ja, den Discounter hat Altenberger sehr forciert und mit allen M\u00f6glichkeiten versucht, ihn voranzubringen. Er ist davon \u00fcberzeugt, dass er erforderlich ist. Aber Rolf Frank h\u00e4tte sicher auch vieles hingebracht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wersch:<\/strong> Frank hatte das Gesp\u00fcr, was ist im Gemeinderat umsetzbar. Wenn er gemerkt hat, ein Thema findet keine Mehrheit, hat er es wieder fallen lassen und nach Alternativen gesucht. Das macht Altenberger anders. Altenberger rennt durch die Wand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dietzel:<\/strong> Und dann kracht\u2019s halt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Der Gemeinderat sollte eigentlich der Motor sein, der die Verwaltung antreibt. Inzwischen hat man den Eindruck: Der Gemeinderat ist der Getriebene.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>M\u00f6hrle: <\/strong>Ich sehe das Problem als Neuling, dass man sich total verzettelt. Das ist das, was unsere Fraktion bem\u00e4ngelt: die Schnellsch\u00fcsse. Wir haben das B\u00fcrgerhaus, Hallenbad, Glockenkelter, darauf wollten wir uns konzentrieren. Aber st\u00e4ndig kommen neue Dinge auf die Tagesordnung. Unser Problem hei\u00dft Sitzungs\u00f6konomie. Das l\u00e4uft nicht gut. In nicht\u00f6ffentlicher Sitzung werden da nachts um halb elf, elf pl\u00f6tzlich Dinge gebracht, die wirklich nett und lieb sind, aber wir sind grad in einem ganz anderen Thema drin. In Kernen gilt: Je sp\u00e4ter die Sitzung, desto wacher m\u00fcssen Sie sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dietzel:<\/strong> Die Prozesse im Gemeinderat m\u00fcssen langsam gehen: Die Zeit muss reif sein. Aber bei uns geht es Schlag auf Schlag: Vorberatung, drei Wochen sp\u00e4ter Beschluss und fertig. Aber wir sind kein Management einer Firma, das hier ist eine Verwaltung, eine Beh\u00f6rde, eine kommunale Einrichtung. Ich muss mich erst damit befassen, diskutieren. Man \u00fcberfordert das Gremium, wenn man ihm zu wenig Zeit l\u00e4sst, die Sache zu bearbeiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>M\u00f6hrle:<\/strong> Vorberatung fordern wir auch. Es gibt Dinge, die m\u00fcssen sich einfach setzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Rall:<\/strong> Ein bisschen sind wir schon Getriebene, aber nicht nur, weil die Verwaltung uns treibt. Die Themen kommen auch von au\u00dfen: die EnBW-Geschichte, die Konzessionsvertr\u00e4ge. Da sind wir einfach gefangen. Bei den Zusch\u00fcssen f\u00fcr die Schulrenovierung, f\u00fcr die Kinderg\u00e4rten, auch da wird man einfach getrieben. Da ist Geld da und man muss die Fristen einhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Darf sich Altenberger den Geldsegen der Gemeinde ans Revers heften?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dietzel:<\/strong> Er ist ein Finanzmensch. Als er kam, war er auch bereit einzusparen. Er hat den Mut gehabt, eine Personalstelle zu streichen. Aber nachdem es uns relativ gutging, trotz Finanzkrise, hatte ich das Gef\u00fchl, dass er\u2019s lockerer sieht und wir es jetzt sind, die bremsen. Es ist ein Teamwork, mit dem K\u00e4mmerer, mit dem Gemeinderat, mit dem B\u00fcrgermeister.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Niemand ahnte zur Halbzeit seiner Wahlperiode, dass es so gut laufen w\u00fcrde?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dietzel:<\/strong> Ich hab\u2019 noch mal nachgelesen: In der Haushaltsrede 2005 f\u00fcr 2006 stand, dass das Guthaben in der mittelfristigen Finanzplanung aufgezehrt ist. Das liegt jetzt f\u00fcnf Jahre zur\u00fcck. Keiner hat gewusst, wie\u2019s l\u00e4uft. Dass das jetzt ein Mensch bewirkt haben sollte . . . Es ist einfach Gl\u00fcck, dass wir gute Gewerbesteuereinnahmen, eine gute Struktur haben. Und wir haben gespart.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wersch:<\/strong> Was wir produzieren mit unseren Investitionen, sind Folgekosten. Wir hatten Zeiten, da haben wir Spielpl\u00e4tze, die 1000 Euro Unterhaltung im Jahr kosteten, geschlossen. Da ging\u2019s um Peanuts, die wir zusammengez\u00e4hlt haben. Das war das, was Herr Dietzel mit dem Sparwillen des Gemeinderates meint. Wir werden jetzt wieder leichtsinnig, weil ja Geld da ist. Irgendwann stehen wir wieder an dem Punkt, wo wir sagen: Machen wir das Kinderhaus zu? Machen wir das Hallenbad zu? Das strukturelle Defizit unseres Haushalts ist n\u00e4mlich nach wie vor vorhanden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Frau M\u00f6hrle hat im Gremium auf diesen wunden Punkt schon mehrmals den Finger gelegt und die Verwaltung zum Sparen aufgerufen. Ist Schultes Altenberger kritikf\u00e4hig?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>M\u00f6hrle:<\/strong> Wir haben jetzt zwei Haushalte mit Verwaltungsdefiziten eingebracht. Das ist schon au\u00dfergew\u00f6hnlich. Wenn man die Zahlen von der Mai-Steuersch\u00e4tzung ansieht, kann man das zwar locker wieder kompensieren. Aber eins vergisst Herr Altenberger: die Umstellung auf das neue Kassen- und Haushaltswesen. Wir haben in Kernen noch nicht einmal den Zeitpunkt beschlossen. Und wir haben ein strukturelles Defizit im Haushalt. Dann m\u00fcssen nicht nur die Folgekosten, sondern auch die Abschreibungen ausgeglichen werden. Dann gibt\u2019s das gro\u00dfe Heulen und Z\u00e4hneklappern. Jetzt ist die Frage, wann kommt das in Kernen? Mir ist das schleierhaft. Andere Kommunen haben Leute von Fachhochschulen geholt, die schon die Verm\u00f6gensbewertung machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Jetzt sind wir schon wieder beim Thema Schweinsgalopp, der auch Rathausmitarbeiter frustriert.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wersch:<\/strong> Mir tut der K\u00e4mmerer leid. Weil der ist der Gejagte momentan. Stromkonzessionsvertr\u00e4ge, Abwassergeb\u00fchr und, und, und. Die ganze Verwaltung l\u00e4uft momentan \u00fcber den Herrn Heberle. Ich bin mir nicht sicher, ob der Mann nicht irgendwann sagt: Bei mir geht\u2019s einfach nicht mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>W\u00e4re es nicht eine F\u00fchrungsaufgabe des B\u00fcrgermeisters, den K\u00e4mmerer, auf dem gerade viele anspruchsvolle Aufgaben abgeladen werden, zu entlasten? Altenberger, der noch vor kurzem erkl\u00e4rte, er wolle sich als Schultes ganz den anstehenden gro\u00dfen Bauprojekten widmen, hat trotzdem noch Zeit f\u00fcr den Vorsitz der Remstalroute.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dietzel:<\/strong> Auf Heberle lastet sehr, sehr viel. Man sieht nicht, was er im Hintergrund alles macht. Der Mann ist enorm wichtig. Altenberger sollte ihn im Auge behalten und gucken, dass da nichts anbrennt. Wenn Heberle uns wegbricht, dann sehen wir alt aus. Ich war bei der Auswahl vom K\u00e4mmerer dabei damals: Heberle war der Beste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Als oberster Wirtschaftsf\u00f6rderer war Altenberger in den acht Jahren erfolgreich?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Rall:<\/strong> Auf jeden Fall erfolgreicher als der, den er am Anfang eingestellt hatte. Das war ja nicht unbedingt der Renner. Bei Grundst\u00fccksverkauf und Firmenansiedlung ist Altenberger schon relativ flexibel. Wobei auch da wieder der K\u00e4mmerer mitwirkt. Der muss den Kontakt herstellen, muss die Zusammenh\u00e4nge verhandeln, muss oft die harten Fakten sagen, w\u00e4hrend der B\u00fcrgermeister mehr der Verk\u00e4ufer ist. Aber in dem Zusammenspiel ist er aktiv und sicherlich auch erfolgreich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dietzel:<\/strong> Bei Grundst\u00fccksverkauf und Firmenansiedlung ist Altenberger schon relativ flexibel. Wobei auch da wieder der K\u00e4mmerer mitwirkt. Der muss den Kontakt herstellen, muss die Zusammenh\u00e4nge verhandeln, muss oft die harten Fakten sagen, w\u00e4hrend der B\u00fcrgermeister mehr der Verk\u00e4ufer ist. Aber in dem Zusammenspiel ist er aktiv und sicherlich auch erfolgreich. Wo er sich sicherlich gut eingebracht hat, war bei der Tankstelle in Bezug auf die L\u00e4rmentwicklung. Altenberger war es wichtig, dass das Altenheim daneben nicht tangiert wird. Wir haben heute die Situation, dass im Pflegeheim alle begeistert sind, dass es dort so leise ist. Im Endeffekt sind sie froh, dass sie mit der Tankstelle etwas haben, was ihre Unterhaltung f\u00f6rdert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Rall:<\/strong> Wo er sich sicherlich gut eingebracht hat, war bei der Tankstelle in Bezug auf die L\u00e4rmentwicklung. Altenberger war es wichtig, dass das Altenheim daneben nicht tangiert wird. Wir haben heute die Situation, dass im Pflegeheim alle begeistert sind, dass es dort so leise ist. Im Endeffekt sind sie froh, dass sie mit der Tankstelle etwas haben, was ihre Unterhaltung f\u00f6rdert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Altenbergers Vision hie\u00df f\u00fcr Rommelshausen Einkaufsachse von der Tanke bis zum Adlerkreisel. Das Projekt Volksbank\/W\u00fcrthele hat er bekommen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dietzel:<\/strong> Wobei das Haus W\u00fcrthele auch ohne ihn gekommen w\u00e4re. Aber die Meile vom Ortsbeginn bis runter zu den Arkaden, die kann man durchaus tr\u00e4umen. Schritt f\u00fcr Schritt. Vielleicht verkaufen die Besitzer den Platz auf der anderen Seite in f\u00fcnf Jahren, um da was hinzustellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Frage ist nur: Wie erf\u00fcllt man die Sache dann wirklich mit Leben, dass die Leute das auch frequentieren?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wersch:<\/strong> Die Frage ist nur: Wie erf\u00fcllt man die Sache dann wirklich mit Leben, dass die Leute das auch frequentieren?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Hat Altenberger es geschafft, die B\u00fcrger bei all diesen Projekten mitzunehmen?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dietzel:<\/strong> Er ist sehr flei\u00dfig, sehr umtriebig, in den meisten Punkten auch erfolgreich. Aber den Menschen ehrlich mitnehmen, das ist eine Sache, die vielleicht ausbauf\u00e4hig w\u00e4re. Nicht aus taktischen Gr\u00fcnden einen mitnehmen, sondern, weil ein Mensch ein ganz pers\u00f6nliches Anliegen hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>M\u00f6hrle:<\/strong> Dem B\u00fcrger geht alles zu schnell. Da ist alles so unruhig, so hektisch. Die Folge ist, dass der Einzelne nicht mehr wahrgenommen wird. Das zieht sich im Rathaus auch in die Mitarbeiterebene rein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 09.06.2011 \/ Text: Hans-Joachim Schechinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 09.06.2011 Vertreter der vier Kernener Ratsfraktionen ziehen eine Bilanz der ersten acht Jahre BM Stefan Altenberger Am 31. Juli w\u00e4hlt Kernen einen B\u00fcrgermeister. Vieles spricht daf\u00fcr, dass Stefan Altenberger im Amt best\u00e4tigt werden wird. Einen ernsthaften Gegner im Kampf um den Chefsessel wird er wohl nicht haben. 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