{"id":1677,"date":"2011-06-12T12:44:30","date_gmt":"2011-06-12T11:44:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=1677"},"modified":"2013-05-10T11:17:29","modified_gmt":"2013-05-10T10:17:29","slug":"kernen-sagt-ja-zum-remstalwerk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2011\/06\/kernen-sagt-ja-zum-remstalwerk\/","title":{"rendered":"Kernen sagt Ja zum Remstalwerk"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 11.06.2011<\/p>\n<p><strong>Gemeinderat beauftragt das Rathaus, jetzt mit den sechs restlichen Remstalkommunen einen strategischen Partner zu suchen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kernen. Als dritte von sieben Gemeinden im Remstal hat sich der Kernener Gemeinderat jetzt offiziell f\u00fcr ein integriertes Regionalwerk ausgesprochen. Das Rathaus solle im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft mit\u00a0 Energieunternehmen, die sich f\u00fcr Gesch\u00e4ftsanteile an dem Regionalwerk bewerben, die Eckpunkte eines Einstiegs aushandeln. Einen Favoriten hat Schultes Altenberger nicht. <!--more-->Die Entscheidung im Kernener Gemeinderat fiel ohne Diskussion. Ein Zeichen daf\u00fcr, dass die Weichen sp\u00e4testens seit der Klausurtagung des Gemeinderates im M\u00e4rz in Richtung Remstalwerke gestellt waren. Wie berichtet ber\u00e4t Kernen schon seit \u00fcber eineinhalb Jahren in einer interkommunalen Arbeitsgruppe zusammen mit Pl\u00fcderhausen, Remshalden, Rudersberg, Urbach, Winterbach und Weinstadt \u00fcber die M\u00f6glichkeiten einer Netz\u00fcbernahme und der Gr\u00fcndung eines eigenen Regionalwerks bzw. einer Verpachtung des zur\u00fcckgekauften Netzes an einen Energieversorger. Der Kernener Gemeinderat, der dem Regionalwerk gegen\u00fcber dem Pachtmodell den Vorzug gibt, beauftragte jetzt das Rathaus, zusammen mit den anderen sechs Remstal-Kommunen in Verhandlungen mit m\u00f6glichen &#8222;strategischen Partnern&#8220;, sprich interessierten Energieunternehmen, einzutreten. Das Ziel: die Modalit\u00e4ten einer Beteiligung als Mitgesellschafter abkl\u00e4ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die endg\u00fcltige Entscheidung beh\u00e4lt sich der Gemeinderat vor<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wobei es hier um das Paket Netzbetrieb, Stromerzeugung und Vertrieb geht. Sieben Stromerzeuger bewerben sich um die Gesch\u00e4ftsanteile. Schon jetzt steht fest, dass die Gemeinden an einem Remstalwerk \u00fcber mindestens 51 Prozent verf\u00fcgen werden. Die Kommunen halten dann die Mehrheit. Den \u00f6ffentlichen Anteilseignern bliebe das Alleinentscheidungsrecht \u00fcber die Art der Stromgewinnung, zentraler Vorteil des in Eigenregie gef\u00fchrten Stadtwerks. B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger sagte gestern: &#8222;Wir, die Gemeinden, entscheiden hier \u00fcber den Stromeinkauf. Der strategische Partner managt bei diesem Modell nur den Stromeinkauf f\u00fcr uns.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Modell Remstalwerke garantiert eine Identifikation der Kunden mit &#8222;ihrem&#8220; regionalen Anbieter. Und es erlaubt den Gemeinden, den Anteil an \u00d6ko-Strom zu definieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleichwohl erm\u00e4chtigte der Kernener Gemeinderat mit seinem Beschluss vom Donnerstag die Verwaltung vorerst nur zu Verhandlungen mit den kommerziellen Bewerbern. Die Verwaltung solle im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft die M\u00f6glichkeiten sondieren, um sofort ein integriertes Regionalwerk gemeinsam anzustreben, das Netzbetrieb, Erzeugung, Vertrieb und andere Bereiche umfassen kann. Gesch\u00e4ftsbereiche werden nur \u00fcbernommen, soweit die Chancen die Risiken \u00fcberwiegen&#8220;, steht im einstimmig abgesegneten Beschlussvorschlag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die endg\u00fcltige Entscheidung, ob sich Kernen auf Grundlage der ausgehandelten Eckdaten dann an dem Rekommunalisierungsprojekt beteiligen wird, beh\u00e4lt sich der Gemeinderat vor. Bewerber um Gesch\u00e4ftsanteile an den Remstalwerken sind die KommunalPartner mbH &amp; Co. KG, die Albelektrizit\u00e4tswerke Geislingen-Steige e.G., die Energiedienstleistungen Remstal GmbH (Stadtwerke Fellbach und Stadtwerke Schorndorf), die Stadtwerke Waiblingen, die EnBW Regional AG, die S\u00fcwag AG und die franz\u00f6sische Veolia Wasser GmbH. Wer den Zuschlag als Mitgesellschafter bek\u00e4me, zahlte eine Konzessionsabgabe an die kommunalen Anteilseigner.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Welche Rolle \u00d6ko-Strom in einem Regionalwerk spielen soll, ist noch v\u00f6llig offen. Altenberger sagte gestern, &#8222;wir m\u00fcssen erst mal einen strategischen Partner aussuchen, dann kommt die Frage nach dem Stromeinkauf.&#8220; Er selber habe keinen Favoriten an der Hand. Die Auswahl treffe man nach klar definierten Kriterien. Ob die Remstalwerke billigeren Strom f\u00fcr den Kunden bedeuten, wisse er heute noch nicht: &#8222;Keine Ahnung.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gemeinden Remshalden und Winterbach h\u00e4tten sich bereits f\u00fcr das integrierte Regionalwerk ausgesprochen. Die vierte Kommune, in der bis zur Sommerpause die W\u00fcrfel fallen, sei Weinstadt. &#8222;Ich w\u00fcrde mich freuen, wenn Weinstadt f\u00fcr das Remswerk stimmte&#8220;, sagt Altenberger. &#8222;W\u00fcrde Weinstadt mitmachen, h\u00e4tten wir einen Netzstrang im Remstal, mit dem es sich lohnte, das Projekt umzusetzen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn dann alle sieben Remstalkommunen ihre Voten abgegeben haben, wird beim n\u00e4chsten Treffen der Arbeitsgemeinschaft Ende Juli \u00fcber das weitere Vorgehen entschieden. Danach hat wieder der Kernener Gemeinderat das Wort. Er wird \u00fcber den weiteren \u2013 gemeinsamen oder separaten \u2013 Weg in Sachen Netzr\u00fcckkauf befinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 11.06.2011<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 11.06.2011 Gemeinderat beauftragt das Rathaus, jetzt mit den sechs restlichen Remstalkommunen einen strategischen Partner zu suchen Kernen. Als dritte von sieben Gemeinden im Remstal hat sich der Kernener Gemeinderat jetzt offiziell f\u00fcr ein integriertes Regionalwerk ausgesprochen. 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