{"id":1674,"date":"2011-06-12T11:50:40","date_gmt":"2011-06-12T10:50:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=1674"},"modified":"2011-06-21T11:51:46","modified_gmt":"2011-06-21T10:51:46","slug":"mehr-einflussnahme-beim-strom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2011\/06\/mehr-einflussnahme-beim-strom\/","title":{"rendered":"Mehr Einflussnahme beim Strom"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-31\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Fellbacher-Zeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/fellbacher-zeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"19\" \/>vom 11.06.2010<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kernen. Gemeinder\u00e4te sprechen sich einstimmig f\u00fcr die Gr\u00fcndung der &#8222;Remstalwerke&#8220; aus.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im trauten Einvernehmen haben sich alle Fraktionen im Kernener Gemeinderat daf\u00fcr ausgesprochen, mit den anderen Kommunen der Arbeitsgemeinschaft Remstal die Stromversorgung selbst in die Hand zu nehmen und ein Regionalwerk anzustreben. Das ebenfalls denkbare Pachtmodell erscheint den B\u00fcrgervertretern weniger attraktiv.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Konzessionsvertrag mit der EnBW l\u00e4uft zum 31. Dezember 2012 aus. Monatelang diskutierten und informierten sich Vertreter der Remstalgemeinden Kernen, Weinstadt, Winterbach, Remshalden, Pl\u00fcderhausen, Rudersberg und Urbach hinter verschlossenen T\u00fcren \u00fcber die M\u00f6glichkeiten der Netz\u00fcbernahme. &#8222;Wir wissen jetzt wirklich gut Bescheid&#8220;, sagt der Kernener B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger. In der Sitzung des Gemeinderats am Donnerstag im Feuerwehrger\u00e4tehaus in Stetten hatten die Gemeinder\u00e4te die Wahl: Entweder als Betreiber eines Regionalwerks die Stromversorgung in die \u00f6ffentliche Hand zu nehmen, von der Stromerzeugung bis zum Vertrieb, oder stattdessen auf die Rendite zu schauen und das Netz nach dem Kauf an einen Betreiber zu verpachten. Diese risiko\u00e4rmere Variante lie\u00dfe allerdings der \u00d6ffentlichkeit und den Stadtparlamenten kaum Einflussm\u00f6glichkeiten. Den Kernenern geht es allerdings um Mitsprache beim angebotenen Strommix und beim Betrieb, was nur eigene Stadtwerke, in diesem Fall als gemeinsame Remstalwerke, erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch v\u00f6llig offen ist, wer als Partner der Remstalwerke ins Gesch\u00e4ft eintritt. Der soll die Erfahrung im Betrieb von Stadtwerken mitbringen. Sechs Energieunternehmen bewerben sich: Die Stadtwerke Fellbach mit den Stadtwerken Schorndorf und den Albelektrizit\u00e4tswerken Geislingen-Steige, die Stadtwerke Waiblingen, und die Kommunalpartner mbH &amp; Co. KG, ein Verbund aus baden-w\u00fcrttembergischen Stadtwerken bieten die Zusammenarbeit in Form eines integrierten Regionalwerks an. Mit der S\u00fcwag Energie AG, einer Tochter des Stromkonzerns RWE, der EnBW Regional AG, einer Tochter der in Landes- und kommunaler Hand befindlichen EnBW AG, und dem Neckarelektrizit\u00e4tsverband ( NEV), einem Zusammenschluss aus 160 St\u00e4dten und Gemeinden, w\u00e4re ein Pachtmodell m\u00f6glich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gemeinder\u00e4te in Winterbach und Remshalden haben sich ebenfalls mehrheitlich f\u00fcr ein Regionalwerk ausgesprochen. Im Weinst\u00e4dter Gemeinderat gibt es Bef\u00fcrworter beider Modelle, dort steht, ebenso wie in Pl\u00fcderhausen, Rudersberg und Urbach, die Entscheidung noch aus. Vereinbart sei, dass die Gremien ihre Beschl\u00fcsse noch vor der Sommerpause fassen, sagt Stefan Altenberger. &#8222;Es ist alles im Fluss, aber ich bin optimistisch. Wenn Weinstadt mitmacht, k\u00f6nnen wir uns entspannt zur\u00fccklehnen.&#8220; Schon mit vier benachbarten Kommunen, glaubt Altenberger, w\u00e4re der Netzstrang ausreichend gro\u00df, um die Entflechtungskosten gering zu halten und die Remstalwerke gr\u00fcnden zu k\u00f6nnen. &#8222;Und wer nicht mitmachen will, muss dann eben aus unserer Arbeitsgemeinschaft austreten.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die St\u00e4dte und Gemeinden der Arbeitsgemeinschaft werden nun weitere Verhandlungen f\u00fchren. Die endg\u00fcltige Entscheidung, ob sich Kernen an dem Rekommunalisierungprojekt beteiligt, bleibt dem Gemeinderat vorbehalten. &#8222;Und wenn wir die Remstalwerke gr\u00fcnden, m\u00fcssen wir uns Gedanken mache, welchen Strommix wir anbieten, was es kostet, und ob es an die B\u00fcrger verkaufbar ist&#8220;, sagt Altenberger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle:\u00a0 Fellbacher Zeitung vom 11.06.2011 Text: Eva Herschmann<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 11.06.2010 Kernen. Gemeinder\u00e4te sprechen sich einstimmig f\u00fcr die Gr\u00fcndung der &#8222;Remstalwerke&#8220; aus. Im trauten Einvernehmen haben sich alle Fraktionen im Kernener Gemeinderat daf\u00fcr ausgesprochen, mit den anderen Kommunen der Arbeitsgemeinschaft Remstal die Stromversorgung selbst in die Hand zu nehmen und ein Regionalwerk anzustreben. 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