{"id":1645,"date":"2011-05-27T16:24:48","date_gmt":"2011-05-27T15:24:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=1645"},"modified":"2011-05-27T16:35:25","modified_gmt":"2011-05-27T15:35:25","slug":"viele-fragen-zur-kunftigen-energieversorgung-gab-es-bei-einer-burgersprechstunde-im-rathaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2011\/05\/viele-fragen-zur-kunftigen-energieversorgung-gab-es-bei-einer-burgersprechstunde-im-rathaus\/","title":{"rendered":"Viele Fragen zur k\u00fcnftigen Energieversorgung gab es bei einer B\u00fcrgersprechstunde im Rathaus"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-31\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Fellbacher-Zeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/fellbacher-zeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"19\" \/>vom 26.05.2010<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist es ein Zeichen eher geringen Interesses, wenn zu einer B\u00fcrgersprechstunde nur etwa 25 Kernener kommen oder sind die Rommelshausener und Stettener einfach bereits relativ gut informiert? Stefan Altenberger war sich da nicht ganz so sicher, immerhin ging es im &#8222;R\u00f6mer&#8220; Rathaus um ein Millionenprojekt mit weitreichenden Konsequenzen, \u00fcber das der Kernener B\u00fcrgermeister und sein K\u00e4mmerer Achim Heberle am Dienstagabend informierten.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Rekommunalisierung der Energieversorgung&#8220; lautete der etwas sperrige Titel der Veranstaltung. Hintergrund ist der zum 31. Dezember n\u00e4chsten Jahres auslaufende Strom-Konzessionsvertrag mit der EnBW. Wie soll angesichts dieser Tatsache k\u00fcnftig die Stromversorgung organisiert werden? Mit dieser Frage besch\u00e4ftigen sich gegenw\u00e4rtig nicht nur die Kernener Gemeinder\u00e4te, sondern auch ihre Amtskollegen aus Pl\u00fcderhausen, Remshalden, Rudersberg, Urbach, Winterbach und Weinstadt. W\u00e4hrend Kernen nach Ansicht von Stefan Altenberger &#8220; da sehr eindeutig positioniert&#8220; ist, herrscht in der Gesamtheit der sieben Kommunen eher die Uneinigkeit dar\u00fcber vor, welche der beiden haupts\u00e4chlichen Alternativen besser ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur Wahl steht einerseits ein so genanntes Pachtmodell. Dabei kauft ein neu zu gr\u00fcndendes Regionalwerk das Stromnetz und verpachtet es lediglich an einen Netzbetreiber weiter. Die Vorteile: &#8222;Man hat nur das Netz-Kaufrisiko&#8220;, sagt Stefan Altenberger. Zudem sind langfristig sichere Pachteinnahmen zu erwarten. Allerdings h\u00e4tten die Gemeinden kaum Einfluss auf die Investitionen ins Netz und auf die Art der Energieerzeugung. &#8222;Wir wollen auch mitgestalten und mitwirken&#8220;, sagt deshalb Stefan Altenberger und bevorzugt ein integriertes Regionalwerk, das zus\u00e4tzlich Netzbetrieb und Stromvertrieb in sich vereint. Dieses Modell bietet weit reichende Chancen, beinhaltet allerdings auch h\u00f6here Risiken. &#8222;Die Wirtschaftlichkeit h\u00e4ngt entscheidend vom Kaufpreis ab&#8220;, sagt Achim Heberle. Rund 900 000 Euro k\u00f6nnten allein f\u00fcr den Kernener Anteil am Netz f\u00e4llig werden. Zusammen mit der \u00dcbernahme der Stra\u00dfenbeleuchtung und einer m\u00f6glichen \u00dcbernahme des Gasnetzes k\u00f6nnten die Kosten rund zwei Millionen Euro betragen. Je mehr der sieben Gemeinden mit ihren insgesamt rund 100 000 B\u00fcrgern mitmachen, umso h\u00f6her ist die Chance einer angemessenen Wirtschaftlichkeit des Regionalwerks. Besonders die entlang des Strom-Hauptstrangs liegenden Gemeinden sollten mitziehen, weil sonst die Kosten f\u00fcr die Netzentflechtung steigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend eine Einigung auf das Minimalziel des Pachtmodells f\u00fcr Stefan Altenberger wahrscheinlich ist, stehen seiner Ansicht nach die Chancen f\u00fcr seine Wunschl\u00f6sung &#8222;50:50.&#8220; Bis zur Sommerpause soll dieser Grundsatzbeschluss fallen. L\u00e4nger, m\u00f6glicherweise bis November, w\u00fcrde dann die Entscheidung \u00fcber einen Partner f\u00fcr das integrierte Regionalwerk dauern. Sein Anteil an den Regionalwerken w\u00fcrde maximal 49 Prozent betragen, und er sollte sich nicht nur durch Finanzkraft und Erfahrung im Unternehmensaufbau, sondern auch durch Vertrauensw\u00fcrdigkeit auszeichnen. &#8222;Darum sind wir momentan so intensiv auf Brautschau&#8220;, sagt Altenberger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um wirtschaftlich zu sein, m\u00fcssten seiner Ansicht nach mindestens 30 Prozent der B\u00fcrger beim Regionalwerk ihren Strom kaufen. Ein am Anfang ambitioniertes, insgesamt aber erreichbares Ziel, denn bei den Stadtwerken Fellbach etwa sind 96 Prozent der Fellbacher Kunde.<\/p>\n<p><em>Quelle: Fellbacher Zeitung vom 26.05.2011 \/ Text: Michael K\u00e4fer<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 26.05.2010 Ist es ein Zeichen eher geringen Interesses, wenn zu einer B\u00fcrgersprechstunde nur etwa 25 Kernener kommen oder sind die Rommelshausener und Stettener einfach bereits relativ gut informiert? 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