{"id":1552,"date":"2011-02-22T23:40:37","date_gmt":"2011-02-22T22:40:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=1552"},"modified":"2011-02-26T23:47:26","modified_gmt":"2011-02-26T22:47:26","slug":"tartanbahn-teure-totalsanierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2011\/02\/tartanbahn-teure-totalsanierung\/","title":{"rendered":"Tartanbahn: Teure Totalsanierung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 22.02.2011<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wollte man die zwei maroden Sportst\u00e4tten \u2013 Tartanbahn in Rom, Kunstrasenplatz in Stetten \u2013 generalsanieren, kostete das die Gemeinde bald eine Million Euro. Allein die l\u00e4dierte Tartanbahn im St. Rambert-Stadion schl\u00fcge, falls man sie komplett richtete, mit 600 000 Euro ins Kontor \u2013 ohne Baunebenkosten. Das Rathaus will sich auf die zwei Innenbahnen beschr\u00e4nken.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Beratung der Haushaltsantr\u00e4ge zum Etatentwurf 2011 hatten sich OGL, CDU und UFW unter anderem das Thema Sportanlagen herausgepickt. Die Tartanbahn im St.-Rambert-Stadion sei in einem so schlechten Zustand, schrieb die OGL-Fraktion, dass f\u00fcr Leichathleten eine Verletzungsgefahr nicht mehr ausgeschlossen werden k\u00f6nne. Eine der sieben Kunststoff-Laufbahnen war bereits erneuert worden und ist an der Schnittstelle jetzt wieder aufgeplatzt. Im Winter drang verst\u00e4rkt Wasser ein, die Bahn wurde rissig, wellte sich. Sie l\u00f6st sich auch von der Asphaltschicht. Laut Kernener Bauamt dringend zu reparieren sind die erste und zweite Innenbahn. Daf\u00fcr hat das Rathaus in den Haushaltsplan 30 000 Euro eingestellt, ein \u201ebelastbarer Betrag, da wir ein Angebot schon eingeholt haben\u201c, wie Beigeordneter Horst Schaal im Verwaltungsausschuss versicherte.<br \/>\n<strong><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wettbewerbe sind nicht mehr m\u00f6glich im Stadion<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWir k\u00f6nnen keine gr\u00f6\u00dferen Veranstaltungen mehr machen, weil das mit den Rissen und Wellen zu gef\u00e4hrlich ist\u201c, best\u00e4tigte der Rommelshausener Spvgg-Chef Herbert Hagenlocher gestern. Vergangenes Jahr gastierte noch die w\u00fcrttembergische Sch\u00fclermeisterschaft Mehrkampf im St.-Rambert- Stadion. Unter den derzeitigen Sportkampfbedingungen seien solche hochkar\u00e4tigen Wettbewerbe nicht mehr durchf\u00fchrbar, sagt Hagenlocher. Abhilfe f\u00fcr die Sommersaison tue daher dringend Not.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus Vorstands-Sicht sind jetzt \u201edie ersten drei Bahnen f\u00e4llig\u201c. Bis zum Ortswechsel des Leichtathletiktrainings von der Halle ins Stadion April\/Mai sollte die Notoperation erfolgt sein. Das Bauamt geht davon aus, dass eine wettbewerbstaugliche Instandsetzung f\u00fcr eine \u00dcbergangsfrist von f\u00fcnf bis sechs Jahren h\u00e4lt. Dann steht eine Generalsanierung der Tartanbahn an. Kosten, laut Rathaus: 600 000 Euro plus Baunebenkosten. Das Provisorium sei ja wirtschaftlich gut und sinnvoll, merkte dazu CDU-Gemeinderat Jochen Alber bei der Beratung der Haushaltsantr\u00e4ge an, aber es k\u00f6nne, wenn da Bahnen unterschiedlicher Qualit\u00e4t bestehen, \u201esportlich zu Verzerrungen f\u00fchren. Ideal ist das nicht.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ideal ist auch der Zustand auf dem Stettener Kunstrasenplatz nicht. Wie berichtet hatte die CDU-Fraktion angemahnt, den Belag auszuwechseln, denn die Sch\u00e4den und Abnutzungen lie\u00dfen sich auch mit aufwendiger Pflege und gr\u00fcndlicher Reinigung nicht mehr beheben. Bauamtsleiter Horst Schaal r\u00e4umte im VA ein, der Platz habe nicht mehr \u201edie heutige Qualtit\u00e4t von Kunstrasen. Er hat punktuelle Probleme. Es geht um Teile, wo sich der Platz abl\u00f6st. Die lassen sich beseitigen.\u201c Laut Gutachter sei der Fu\u00dfballplatz noch vier bis sechs Jahre nutzbar. Dann allerdings l\u00e4uft die Totalsanierung des Platzes enorm ins Geld: 260 000 Euro plus Planungskosten. Horst Schaal, der empfahl, die Mittel erst 2013\/2014 einzustellen, musste auf Nachfrage zugeben, dass dar\u00fcber Gespr\u00e4che mit dem TV Stetten noch nicht gef\u00fchrt wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">CDU-Fraktionschef Andreas Wersch lie\u00df die Gutachterprognose, geflickt lasse sich der ausrangierte Platz noch vier bis sechs Jahre bespielen, nicht gelten: \u201eExperten sagen viel. F\u00fcr mich ist ma\u00dfgeblich, was die sagen, die dort spielen m\u00fcssen. Ich m\u00f6chte dort nicht spielen m\u00fcssen.\u201c Er empfehle, die 300 000 Euro Sanierungskosten in die mittelfristige Finanzplanung einzustellen. Als in der Debatte die Dringlichkeit immer offenkundiger wurde, forderte SPD-Fraktionschef Kirigis: \u201eWenn da eine Unfallgefahr besteht, m\u00fcssen wir jetzt handeln: 300 000 Euro einstellen, aber mit Sperrvermerk.\u201c Schultes Altenberger protestierte: \u201eNein. Weil irgendwann packen wir es nicht mehr.\u201c Hans Dietzel (UFW) reagierte: \u201eDas Ziel, das 2012 umzusetzen, das w\u00e4re mein Wunsch.\u201c Er wird erf\u00fcllt. Die Generalsanierung soll nun ins Investitionsprogramm f\u00fcr 2012 aufgenommen werden<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 22.02.2011 \/ Text: Hans-Joachim Schechinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 22.02.2011 Wollte man die zwei maroden Sportst\u00e4tten \u2013 Tartanbahn in Rom, Kunstrasenplatz in Stetten \u2013 generalsanieren, kostete das die Gemeinde bald eine Million Euro. Allein die l\u00e4dierte Tartanbahn im St. Rambert-Stadion schl\u00fcge, falls man sie komplett richtete, mit 600 000 Euro ins Kontor \u2013 ohne Baunebenkosten. 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