{"id":1537,"date":"2011-02-17T20:16:15","date_gmt":"2011-02-17T19:16:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=1537"},"modified":"2011-02-26T23:46:49","modified_gmt":"2011-02-26T22:46:49","slug":"gluck-gehort-nicht-auf-den-stundenplan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2011\/02\/gluck-gehort-nicht-auf-den-stundenplan\/","title":{"rendered":"&#8222;Gl\u00fcck geh\u00f6rt nicht auf den Stundenplan&#8220;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-31\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Fellbacher-Zeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/fellbacher-zeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"19\" \/>vom 14.02.2010<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kultusministerin Marion Schick will das bisherige Schulsystem erhalten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gl\u00fccklichsten Sch\u00fcler Deutschlands kommen aus Baden-W\u00fcrttemberg. Das meint Marion Schick (CDU) und ist f\u00fcr sie einer der vielen Gr\u00fcnde, das bisherige Schulsystem beizubehalten, sagte die Kultusministerin vor gut 50 Zuh\u00f6rern in ihrer Rede am Freitagabend im Feuerwehrger\u00e4tehaus in Kernen.<!--more--><\/p>\n<div id=\"attachment_1541\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Paal-Claus_11.02.jpg\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1541\" class=\"size-medium wp-image-1541\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Paal-Claus_11.02\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Paal-Claus_11.02-199x300.jpg\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Paal-Claus_11.02-199x300.jpg 199w, https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Paal-Claus_11.02.jpg 399w\" sizes=\"(max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/em><\/a><p id=\"caption-attachment-1541\" class=\"wp-caption-text\">Kultusministerin Marion Schick verteidigt mit Andreas Wersch das gegenw\u00e4rtige Schulsystem.<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es sei v\u00f6llig falsch, nur das Gymnasium zu f\u00f6rdern, sagte Marion Schick. Gerade Abg\u00e4nger mit guten Werkrealschul- oder Hauptschulabschl\u00fcssen seien zumeist die sp\u00e4teren Fachkr\u00e4fte in Industrie und Gewerbe. &#8222;Alle, wirklich alle Bildungswege sind wichtig&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Fachkr\u00e4fte braucht das Land&#8220;, rief Marion Schick aus. Dies unterst\u00fctzte auch der CDU-Landtagskandidat im Wahlkreis Schorndorf Claus Paal, denn &#8222;ohne Fachkr\u00e4fte ist wirtschaftlicher Erfolg nicht erreichbar.&#8220; Marion Schick wies darauf hin, dass jedes dritte Abitur nicht an einem allgemein bildenden Gymnasium abgelegt werde, sondern an den Beruflichen Schulen. Auch dies spreche wiederum f\u00fcr die unterschiedlichen Schulsysteme im Land. &#8222;Einige sind eben Sp\u00e4tz\u00fcnder, aber die starten dann meist richtig durch&#8220;, sagte Paal.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gro\u00dfe Vielfalt des Bildungssystems sehen die CDU-Politiker Schick und Paal somit nicht als Irrgarten, sondern als hoch zu sch\u00e4tzende Wahlm\u00f6glichkeit an. &#8222;In unserem Schulsystem kann sich jeder individuell weiterentwickeln. Besser geht es nicht&#8220;, sagte Paal, und Marion Schick k\u00fcndigte deshalb an, weiterhin f\u00fcr den Erhalt der zahlreichen Bildungswege zu k\u00e4mpfen. Sie sei strikt gegen eine Einheitsschule oder die von anderen Parteien geforderte Pflicht-Ganztagesschule. &#8222;Es muss doch auch noch Platz f\u00fcr Freizeit bleiben&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kultusministerin gab das Bekenntnis ab, Sch\u00fclern keinen allzu gro\u00dfen Druck aufb\u00fcrden zu wollen. Gerade deshalb wolle sie auch nicht mit L\u00e4ndern wie Shanghai oder Singapur, die an der Spitze der Pisa-Studie stehen, konkurrieren. &#8222;Die b\u00fcffeln stur f\u00fcr diesen Test, der amerikanischen Highschoolanforderungen entspricht, was soll das? Das wollen wir nicht!&#8220;, sagte Marion Schick. Sie wolle sich lieber daf\u00fcr engagieren, dass Baden-W\u00fcrttembergs Sch\u00fcler die gl\u00fccklichsten in Deutschland bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allerdings sei sie erschrocken, berichtete die Kultusministerin weiter, wie stark die Bildungserwartungen an die Schulen in den vergangenen Jahren gestiegen sind. Sie erhalte Anfragen, wieso nicht F\u00e4cher wie &#8222;Gl\u00fcck&#8220;, &#8222;Erste Hilfe&#8220; oder &#8222;richtige Ern\u00e4hrung&#8220; in die Stundenpl\u00e4ne aufgenommen werden. &#8222;Das ist doch weiterhin die Aufgabe der Eltern&#8220;, \u00e4rgerte sich die CDU-Politikerin und sprach sich gegen die &#8222;Vollkaskomentalit\u00e4t&#8220; einiger Eltern aus. Auch das Elternhaus oder die Verwandtschaft habe schlie\u00dflich noch Aufgaben in der Erziehung und Entwicklung des Kindes zu \u00fcbernehmen. &#8222;Ich habe das Einmaleins beispielsweise noch zu Hause gelernt, ob ich wollte oder nicht&#8220;, erinnerte sich Paal.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Sicherlich l\u00e4uft nicht alles super, aber gut. Wir m\u00fcssen also k\u00e4mpfen, dass es besser wird, denn unser Schulsystem ist einfach eines der besten&#8220;, sagte die Kultusministerin. Vom Publikum erntete sie daf\u00fcr zustimmenden Applaus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Fellbacher Zeitung vom 14.02.2011 \/ Text: Melanie B\u00fcrkle<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><br \/>\n<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 14.02.2010 Kultusministerin Marion Schick will das bisherige Schulsystem erhalten Die gl\u00fccklichsten Sch\u00fcler Deutschlands kommen aus Baden-W\u00fcrttemberg. 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