{"id":1413,"date":"2010-12-23T19:39:47","date_gmt":"2010-12-23T18:39:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=1413"},"modified":"2010-12-23T19:39:47","modified_gmt":"2010-12-23T18:39:47","slug":"brennholz-ist-heis-begehrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2010\/12\/brennholz-ist-heis-begehrt\/","title":{"rendered":"Brennholz ist hei\u00df begehrt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 23.12.2010<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kernen erh\u00f6ht jetzt den Preis f\u00fcr langes Buchenholz auf 50 Euro\/Raummeter \u2013 Gewinn im Gemeindewald 2010: 17 478 Euro<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kernen. \u201eWenn kein Sturm kommt, werden die Preise steigen\u201c, prophezeit Revierf\u00f6rster Stefan Baranek. Dann lie\u00dfe sich 2011 der Gewinn von 17 478 Euro, den Kernen 2010 aus dem kommunalen Forstbetrieb einfuhr, wiederholen. Die Nachfrage im Energieholzsektor h\u00e4lt an. F\u00fcr langes Buchenbrennholz wird Kernen den Preis pro Festmeter sogar erh\u00f6hen: um \u00fcber zehn Prozent.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">den Holzeinschlag zur\u00fcckfahren. 2010 f\u00e4llten Forstarbeiter im Gemeindewald 2165 Festmeter, 2011 sollen es laut Betriebsplan 1930 Festmeter sein. Festmeter (fm) \u2013 das entspricht in der Forstwirtschaft einem Kubikmeter fester Holzmasse, also ohne Zwischenr\u00e4ume in der Schichtung. Mit der r\u00fcckl\u00e4ufigen Menge werde dem Prinzip einer nachhaltigen Waldwirtschaft Rechnung getragen, sagt Revierf\u00f6rster Stefan Baranek. Denn im Zehnjahresplan sollten es pro Jahr durchschnittlich 2300 Festmeter Holz sein, die aus dem Forst entnommen werden. Die Gemeinde habe im Jahr 2007 den R\u00fcckstand aus den Vorjahren schon aufgeholt, so dass sich der Einschlag wieder den Durchschnittswerten anpassen k\u00f6nne, schreibt die K\u00e4mmerei zum neuen Betriebsplan. 2009 waren es immerhin 3101.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>F\u00f6rster Baranek geht f\u00fcr 2011 wieder von einem Gewinn aus<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Laut Revierf\u00f6rster Stefan Baranek wird auf drei Waldfl\u00e4chen ausgelichtet: Am Katzenkopf, wo seit 15 Jahren nichts mehr passiert sei, am Hirschplanweg oberhalb vom Blauen Loch und beim Steinbruch Mack in Stetten. \u201eDer Verkaufspreis hat sich stabilisiert\u201c, sagt Baranek. \u201eBeim Brennholz ist es kein Problem, das abzusetzen.\u201c Der Forstwirt vereinbarte mit der Gemeindek\u00e4mmerei, den Festmeterpreis f\u00fcr langes Buchenbrennholz sogar von 45 auf 50 Euro zu erh\u00f6hen. Die Schichtholzpreise f\u00fcr Buche und Eiche, die im Kamin verfeuert werden, bleiben stabil. Beim h\u00f6herwertigen Industrieholz erl\u00f6ste Baranek 2010 im Durchschnitt 73 Euro je Festmeter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Baranek sagt: \u201eWenn kein Sturm kommt, werden die Preise f\u00fcr Parkett- und M\u00f6belholz weiter steigen.\u201c Im laufenden Jahr erl\u00f6st die Kommune f\u00fcr ihre 2165 Festmeter Holz per saldo sch\u00f6ne 17 478 Euro, w\u00e4hrend andere Kommunen im Waldbetrieb drauflegen. Und das Jahr 2011 k\u00f6nnte wieder mit Gewinn abschlie\u00dfen. Umso mehr, als F\u00f6rster Baranek Gemeindeholz auch zur Submission anbieten will mit Preisen, die weit h\u00f6her liegen als der Durchschnitt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass Kernen im Forstwirtschaftsjahr 2009, als es \u00fcberdurchschnittliche 3100 fm Holz einschlug, sogar einen Gewinn von 64 780 Euro einfuhr, ist auch deshalb beachtlich, weil der Forst alles andere als nur \u00f6konomische Nutzfl\u00e4che ist. In seine Erhaltung als Naherholungsraum mit intakten Waldwegen und sonstiger Infrastruktur investiert die Gemeinde einiges Geld.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch auch bei den Neupflanzungen herrscht kaufm\u00e4nnisches Kalk\u00fcl. Geplant ist, auf der gesamten Waldfl\u00e4che 300 Douglasien zu pflanzen, die nicht nur mit der Klimaerw\u00e4rmung zurechtkommen, sondern auch \u201ebetriebswirtschaftlich interessant sind\u201c, wie Stefan Baranek sagt. Auf der Renaturierungsfl\u00e4che der Firma Bayer sollen 3000 Exemplare der Pionierbaumart Roterlen, 300 Kiefern und 100 Bergahorne gesetzt werden. Ansonsten gilt das Prinzip Naturverj\u00fcngung durch Schirmeinschlag, sprich \u00d6ffnen eines Schirms, der Licht zul\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u201eDie Steidlesklinge w\u00fcrde ich als Waldrefugium ausweisen\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Dauerthema im Kernener Gemeinderat: Der Konflikt zwischen Wald als Naturraum und gepflegtem Park. CDU-Gemeinderat Walter Zimmer sprach Stefan Baranek im Gemeinderat auf die Steidlesklinge mit dem Brunnen f\u00fcr die Nutzwasserversorgung der Weing\u00e4rtner an. Dort behindere Totholz den Zugang. Baranek, der sich f\u00fcr vereinzelte R\u00fcckzugsr\u00e4ume mit naturbelassenem Bannwald starkmacht, erinnerte im WKZ-Gespr\u00e4ch daran, dass die EU f\u00fcr den Staatswald k\u00fcnftig f\u00fcnf Prozent als Waldrefugium vorschreibt. Der Wald sei eben nicht nur Produktionsfl\u00e4che, er sei auch Lebensraum, mit dem der Mensch verantwortungsvoll umzugehen habe. Dar\u00fcber sei mit dem Gemeinderat zu diskutieren. \u201eDie Steidlesklinge w\u00fcrde ich als Waldrefugium ausweisen\u201c, sagt Baranek.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 23.12.2011 \/ Text: Hans-Joachim Schechinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 23.12.2010 Kernen erh\u00f6ht jetzt den Preis f\u00fcr langes Buchenholz auf 50 Euro\/Raummeter \u2013 Gewinn im Gemeindewald 2010: 17 478 Euro Kernen. \u201eWenn kein Sturm kommt, werden die Preise steigen\u201c, prophezeit Revierf\u00f6rster Stefan Baranek. Dann lie\u00dfe sich 2011 der Gewinn von 17 478 Euro, den Kernen 2010 aus dem kommunalen Forstbetrieb einfuhr, wiederholen. 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