{"id":1250,"date":"2010-06-14T22:49:12","date_gmt":"2010-06-14T21:49:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=1250"},"modified":"2010-06-14T22:53:44","modified_gmt":"2010-06-14T21:53:44","slug":"im-juli-will-der-gemeinderat-endlich-dem-discounter-den-weg-ebnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2010\/06\/im-juli-will-der-gemeinderat-endlich-dem-discounter-den-weg-ebnen\/","title":{"rendered":"Im Juli will der Gemeinderat endlich dem Discounter den Weg ebnen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-31\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Fellbacher-Zeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/fellbacher-zeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"19\" \/>vom 12.06.2010<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nach nahezu 20 Jahren Diskussion und einem Ansiedlungsbeschluss aus dem Jahr 2006 l\u00e4uft jetzt alles auf den Standort Spitz\u00e4cker f\u00fcr den Lebensmittel-Billigmarkt hinaus. <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass immer mehr B\u00fcrger ihre Waren ausw\u00e4rts einkaufen, bek\u00fcmmert den Gemeinderat Kernen. Kernen weist den h\u00f6chsten Kaufkraftabfluss in der gesamten Region Stuttgart auf. B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger hat sich nach der Vorlage des Standortgutachtens in der Sitzung der R\u00e4te am Donnerstag f\u00fcr die Spitz\u00e4cker positioniert, ungeachtet der Bedenken wegen der Bedeutung der Streuobstwiesen f\u00fcr die Vogelwelt und der Entfernung des Grundst\u00fccks vom Ortskern, 450 Meter zu Fu\u00df. Mit dem Gemeinderat ist vereinbart, im Juli zu entscheiden, nachdem der Schultes in der Sitzung mit dem Vorschlag eines Termins im Juni abblitzte.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Altenberger kann sich auf das neue Gutachten der &#8222;Freien Planungsgruppe 7&#8220; berufen (unsere Zeitung berichtete), das am Donnerstag im Gemeinderat vorgestellt wurde. Dieses weist nach, dass f\u00fcr die Alternative, einen Discounter in der Tulpenstra\u00dfe, ebenfalls herb in eine Gr\u00fcnzone eingegriffen w\u00fcrde: &#8222;Auch wenn die Planfigur zun\u00e4chst suggerieren mag, dass die baulichen Strukturen an der Karlstra\u00dfe in naheliegender Weise erg\u00e4nzt werden und mit der Anordnung der M\u00e4rkte ihren fast logischen Abschluss finden, so ist &#8211; bei n\u00e4herer Betrachtungsweise &#8211; der Eingriff in die von Alt und Jung gesch\u00e4tzte, gut frequentierte Talaue nicht verantwortbar&#8220;, hei\u00dft es in der Vorlage an den Gemeinderat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An der Tulpenstra\u00dfe gibt es vor allem dann Platz-Schwierigkeiten, wenn die Gemeinde dort zur Zukunftssicherheit auch noch einen Platz f\u00fcr einen Vollsortimenter bereith\u00e4lt. Derer gibt es in Rommelshausen zwar schon zwei, doch sind beide zu klein f\u00fcr das heute \u00fcbliche Warensortiment und eine moderne Produktpr\u00e4sentation. B\u00fcrgermeister Stefan Altenberger stellt klar: &#8222;Die derzeitigen \u00dcberlegungen im Gemeinderat gehen lediglich von der kurzfristigen Ansiedlung eines Discounters oder alternativ eines Lebensmittel-Vollsortimenters aus.&#8220; Schon seit Jahren tendiert die Lebensmittelbranche allerdings dazu, unterschiedliche Angebote und Warensortimente zur gegenseitigen Befruchtung an einem Ort zusammenzulegen. Auch der Lebensmittel-Konzern Edeka hat wie \u00e4hnlich der Rewe-Betreiber in Stetten die Forderung erhoben, in die Spitz\u00e4cker aussiedeln zu d\u00fcrfen, wenn ein Discounter nach Kernen gelockt wird, um konkurrenzf\u00e4hig zu bleiben. Diese m\u00f6gliche Entwicklung m\u00fcsse die Gemeindeverwaltung auch in der Bauleitplanung ber\u00fccksichtigen, sagte Altenberger. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Wersch versteht die Planspiele anders: &#8222;Es geht schon lange um das Paket. Der eine wird dem anderen folgen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit ausf\u00fchrlichen neuen Berechnungen hat Verkehrsingenieur T\u00f6gel vom Planungsb\u00fcro Sch\u00f6nfu\u00df nachgewiesen, dass an der Kreuzung Tulpenstra\u00dfe\/Karlstra\u00dfe der Verkehrsinfarkt droht, schon wenn dort ein Discounter ist. Lediglich der Bau eines Kreisverkehrs mit einem Durchmesser von 27 Metern und mit einem so genannten Bypass in der Tulpenstra\u00dfe stellt eine auf Dauer tragf\u00e4hige L\u00f6sung dar. Aber die mag Verkehrsplaner T\u00f6gel gar nicht empfehlen: &#8222;Kein \u00fcblicher Kreisel, und die Fu\u00dfg\u00e4ngerf\u00fchrung funktioniert nicht richtig.&#8220; Dass daf\u00fcr die Grundst\u00fccke zu erwerben sind, bezweifeln viele im Gemeinderat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Erkenntnisse sind Wasser auf die M\u00fchlen der UFW und SPD, die sich als Bef\u00fcrworter der Spitz\u00e4cker best\u00e4tigt sehen: &#8222;Wir k\u00f6nnen nicht so tun, als ob jeder Standort noch m\u00f6glich ist,&#8220; sagt Martin Wei\u00df (UFW). Hans Peter Kirgis reduzierte die Entscheidung auf die Frage: &#8222;Probiere ich einen Verkehrskollaps im Bereich Karlstra\u00dfe oder nicht.&#8220; Dagegen sagte Andreas Wersch (CDU): &#8222;Wenn nur der Wille da w\u00e4re, w\u00fcrden wir den Kreisverkehr schon hinkriegen.&#8220;<\/p>\n<address style=\"text-align: justify;\">Quelle: Fellbacher Zeitung vom 12.06.2010 \/ Text: Hans-Dieter Wolz<\/address>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 12.06.2010 Nach nahezu 20 Jahren Diskussion und einem Ansiedlungsbeschluss aus dem Jahr 2006 l\u00e4uft jetzt alles auf den Standort Spitz\u00e4cker f\u00fcr den Lebensmittel-Billigmarkt hinaus. Dass immer mehr B\u00fcrger ihre Waren ausw\u00e4rts einkaufen, bek\u00fcmmert den Gemeinderat Kernen. Kernen weist den h\u00f6chsten Kaufkraftabfluss in der gesamten Region Stuttgart auf. 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