{"id":1180,"date":"2010-02-14T00:00:29","date_gmt":"2010-02-13T23:00:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=1180"},"modified":"2010-03-07T22:58:38","modified_gmt":"2010-03-07T21:58:38","slug":"mah-wir-sind-landesweit-einmalig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2010\/02\/mah-wir-sind-landesweit-einmalig\/","title":{"rendered":"M\u00e4h, wir sind landesweit einmalig"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Waiblinger Kreiszeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/waiblingerzeitung.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"22\" \/>vom 12.02.2010<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>In der Stettener Kammerforstheide soll die erste Flurbereinigung starten, die Streuobstwiesen als Kulturlandschaft sichert<\/strong><\/p>\n<p>Sollte die Flurbereinigung der Stettener Kammerforstheide f\u00fcr eine nachhaltige Beweidung und Sicherung der acht Hektar Streuobstwiesen Erfolg haben, w\u00e4re das landesweit einmalig. Corinna Luft vom Landratsamt lobte im Kernener Gemeinderat das Vorhaben: \u201eEnde 2013 w\u00e4re das Pilotprojekt durchgezogen. Sie w\u00fcrden in die Geschichte Baden-W\u00fcrttembergs eingehen.\u201c \u00a0<!--more--><\/p>\n<p>Bis zum Start des Flurbereinigungsverfahrens \u00fcber den Stettener Weinbergen sind noch ein paar H\u00fcrden zu nehmen: Einzelgespr\u00e4che mit den Eigent\u00fcmern der Streuobstparzellen stehen im April an. In ihnen m\u00fcssen definitiv die Zuteilungsw\u00fcnsche formuliert und auch die Frage gekl\u00e4rt werden, wer sein Wiesle an die Gemeinde abtreten will. Laut Corinna Luft, Flurbereinigungsingenieurin im Landratsamt, die das Verfahren leitet und den aktuellen Stand im Kernener Gemeinderat vortrug, hatten sich bei einer Infoveranstaltung im November 15 Eigent\u00fcmer bereiterkl\u00e4rt, zu verkaufen. Die Kommune besitzt auf der acht Hektar gro\u00dfen Fl\u00e4che mit 124 Flurst\u00fccken bisher so gut wie nichts. 2011 soll das Flurbereinigungsverfahren dort losgehen.<\/p>\n<p><strong>Im Extremfall Grundst\u00fccke an den Rand verlegen<\/strong><\/p>\n<p>Das Ziel: Durch verbesserte Grundst\u00fcckszuschnitte, Fl\u00e4chentausch und Zusammenlegung eine mit einem Beweidungszaun umschlossene Gr\u00fcnfl\u00e4che schaffen, die durch Schafbeweidung die Streuobstwiesen der Kammerforstheide als Kulturlandschaft nachhaltig sch\u00fctzt. Es habe bereits Vorgespr\u00e4che mit interessierten Sch\u00e4fern gegeben, so Corinna Luft. Je gr\u00f6\u00dfer das zusammenh\u00e4ngende Gel\u00e4nde, umso attraktiver f\u00fcr die Beweidung. Die Hauptaufgabe sei nun, m\u00f6glichst viele St\u00fccklesbesitzer in dem Landschaftsschutzgebiet daf\u00fcr zu gewinnen, ihre Z\u00e4une zu schleifen. \u201eWir sind darauf angewiesen, dass alle mitziehen\u201c, sagt die leitende Flurbereinigungsingenieurin Corinna Luft. \u201eIm Extremfall m\u00fcssten wir Grundst\u00fccke, die nicht dabei sind, nach au\u00dfen setzen oder aber ganz herausnehmen.\u201c Denn denkbar sei, dass Eigent\u00fcmer, die auf ihrem umz\u00e4unten Gel\u00e4nde Zierpflanzen halten, keine Schafe wollen.<\/p>\n<p>Die von OGL-Gemeinder\u00e4tin Ulrike Ebeling-Silber im Gremium gestellte Frage, ob die umz\u00e4unte Weidefl\u00e4che der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich bleibe, ist mit einem Ja zu beantworten. Ein Weg solle angelegt, so Corinna Luft. Der Zaun, der das Gel\u00e4nde umfasst, werde Tore haben, die man mit Spannfedern \u00f6ffnet und schlie\u00dft.<\/p>\n<p><strong>Jochen Alber will auch die Eigent\u00fcmer mit zur Kasse bitten<br \/>\n<\/strong><br \/>\nGesch\u00e4tzte 230 000 Euro Gesamtkosten w\u00fcrden f\u00fcr das Flurbereinigungsverfahren anfallen. Die Landeszusch\u00fcsse f\u00fcr die Neuordnung der acht Hektar gro\u00dfen Fl\u00e4che und die dortige Landschaftspflege abgezogen, sch\u00e4tzt das Landratsamt Rems Murr den Finanzierungsbedarf f\u00fcr Kernen auf grob 40 000 bis 90 000 Euro. Der Grundst\u00fcckserwerb ist in dieser laut Corinna Luft \u201enicht verbindlichen\u201c Kostenspanne freilich noch nicht enthalten.<\/p>\n<p>\u201eBei aller Sympathie f\u00fcr das Pilotprojekt\u201c will CDU-Gemeinderat Jochen Alber diesen Aufwand auch auf die Schultern der Grundst\u00fcckseigner mit umlegen. Schlie\u00dflich komme die Umlegung auch ihnen zugute. \u201eEigentum verpflichtet\u201c, sagt der Rechtsanwalt. Corinna Luft hielte eine Belastung der Privaten indes f\u00fcr kontraproduktiv. Grunds\u00e4tzlich tr\u00fcgen sie zwar 20 bis 30 Prozent einer Flurbereinigung mit, weil etwa mit dem Wegebau ein wirtschaftlicher Gewinn f\u00fcr sie herausspringe. Im Stettener Fall gehe es aber nur um die \u201eErleichterung der Gr\u00fcnlandpflege. \u201eBei 900 Quadratmetern Fl\u00e4che m\u00fcsste ein Privater 400 Euro Flurbereinigungskosten zahlen. Bei einem Durchschnittspreis von einem Euro je Quadratmeter ist das Flurst\u00fcck aber nur 900 Euro wert. Das w\u00fcrde die Bereitschaft, mitzumachen, mindern.\u201c<\/p>\n<address>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 12.02.2010 \/ Text: Hans-Joachim Schechinger<\/address>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 12.02.2010 In der Stettener Kammerforstheide soll die erste Flurbereinigung starten, die Streuobstwiesen als Kulturlandschaft sichert Sollte die Flurbereinigung der Stettener Kammerforstheide f\u00fcr eine nachhaltige Beweidung und Sicherung der acht Hektar Streuobstwiesen Erfolg haben, w\u00e4re das landesweit einmalig. Corinna Luft vom Landratsamt lobte im Kernener Gemeinderat das Vorhaben: \u201eEnde 2013 w\u00e4re das Pilotprojekt durchgezogen. 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