{"id":1052,"date":"2009-11-26T21:42:50","date_gmt":"2009-11-26T20:42:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cdu-kernen.de\/?p=1052"},"modified":"2010-03-07T22:59:14","modified_gmt":"2010-03-07T21:59:14","slug":"kommentar-schleudersitz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/index.php\/2009\/11\/kommentar-schleudersitz\/","title":{"rendered":"Kommentar: Schleudersitz"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-31\" style=\"margin-left: 0px; margin-right: 10px;\" title=\"Fellbacher-Zeitung\" src=\"https:\/\/www.cdu-kernen.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/fellbacher-zeitung.gif\" alt=\"Fellbacher-Zeitung\" width=\"100\" height=\"19\" \/>vom 26.11.2009<\/p>\n<p><strong>R\u00e4te suchen den neuen Hoffnungstr\u00e4ger<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Amt des Ersten Beigeordneten in Kernen scheint ein Schleudersitz zu sein &#8211; mit einer gesetzlich eingestellten Verz\u00f6gerung von acht Jahren. Schon vor diesem Zeitraum fand sich J\u00fcrgen Lochmann, der erste Technische Beigeordnete der Gemeinde Kernen, ohne Unterst\u00fctzung im Rat wieder und verzichtete. Jetzt hat der einstige Herausforderer Hans K\u00f6nig, ausdr\u00fccklich damals von Gemeinder\u00e4ten zur Kandidatur eingeladen, \u00e4hnlich havariert. <!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hans K\u00f6nig stellte sich allerdings mutig und geradlinig der Wahl &#8211; und erhielt eine Quittung, ein Stimmenergebnis, das seiner Leistung in acht Jahren, darunter fast ein ganzes Jahr als Amtsverweser in b\u00fcrgermeisterloser Zeit, nicht gerecht wird. Immerhin hatte er mit kr\u00e4ftigem Zug das damals f\u00fchrungslos auf Grund gelaufene Schiff Kernen gemeinsam mit dem Gemeinderat wieder flott gemacht. Dass er trotz guter Arbeit \u00fcber Bord ging, war nicht fair. Einen handfesten Grund, einen mehr als vagen Vorwurf an die Amtsf\u00fchrung konnte gestern niemand nennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Demokratie verl\u00e4uft allerdings nicht nach den Regeln der Fairness oder Dankbarkeit. Wenn nicht auch noch bestimmte pers\u00f6nliche Animosit\u00e4ten diesen pl\u00f6tzlich weit verbreiteten Gegenwind zu K\u00f6nig steuerten, zeigt das Wahlergebnis, dass sich Kernens R\u00e4te mehrheitlich einen Technischen Beigeordneten als Architekt und St\u00e4dtepl\u00e4ner vorstellen, einen Impulsgeber und Projektmanager f\u00fcr neue \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude. Dass in Kernen der gro\u00dfe Wurf f\u00fcr ein charakteristisches Ortsbild oder ein Einkaufszentrum gegen den Kaufkraftabfluss in den Wolken steht, ist aber nicht allein dem Tiefbau-Ingenieur im Beigeordnetenamt zuzuschreiben. Mehr als dieser entscheiden der B\u00fcrgermeister und sein Gemeinderat \u00fcber die Gro\u00dfprojekte. Sie m\u00fcssten sich, sofern dies den Ausschlag gegeben haben sollte, an der eigenen Nase fassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Horst Schaal dagegen hat an Projekten in Ebersbach ma\u00dfgeblich mitgewirkt, die in Kernen noch vermisst werden. So wirkt er als ein Hoffnungstr\u00e4ger und ist ganz sicher qualifiziert, die vor der Realisierung stehenden Hochbauprojekte vom B\u00fcrgerhaus bis zur Glockenkelter zu meistern und ihre Kosten im Zaum zu halten. Viele Anst\u00f6\u00dfe darf man von ihm erwarten, aber zaubern wird auch er nicht k\u00f6nnen: Acht Jahre, f\u00fcr die der 56-J\u00e4hrige jetzt gew\u00e4hlt worden ist, sind im St\u00e4dtebau eine kurze Zeit.<\/p>\n<address>Quelle: Fellbacher Zeitung vom 26.11.2009 \/ Text: Hans-Dieter Wolz<\/address>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>vom 26.11.2009 R\u00e4te suchen den neuen Hoffnungstr\u00e4ger Das Amt des Ersten Beigeordneten in Kernen scheint ein Schleudersitz zu sein &#8211; mit einer gesetzlich eingestellten Verz\u00f6gerung von acht Jahren. Schon vor diesem Zeitraum fand sich J\u00fcrgen Lochmann, der erste Technische Beigeordnete der Gemeinde Kernen, ohne Unterst\u00fctzung im Rat wieder und verzichtete. 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