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	<title>CDU Kernen im Remstal</title>
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	<description>Für Sie aktiv im Gemeinderat und im Kreistag!</description>
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		<title>Kein Gedenken an Zwangsarbeiter</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 22:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Wersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[vom 30.04.2011 Mit großer Mehrheit hat der Gemeinderat von Kernen den Antrag des Allmende-Vorsitzenden Eberhard Kögel verworfen, eine Gedenktafel für Zwangsarbeiter an der Glockenkelter anzubringen, die dort untergebracht waren. Abgelehnt haben die Bürgervertreter aus CDU, UFW und SPD auch den Vorschlag von Andreas Stiene, dem OGL-Fraktionsvorsitzenden, die Tafel nicht direkt an die Glockenkelter zu hängen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-31" style="margin-left: 0px; margin-right: 10px;" title="Fellbacher-Zeitung" src="http://www.cdu-kernen.de/wp-content/uploads/2008/12/fellbacher-zeitung.gif" alt="" width="100" height="19" />vom 30.04.2011</p>
<p style="text-align: justify;">Mit großer Mehrheit hat der Gemeinderat von Kernen den Antrag des Allmende-Vorsitzenden Eberhard Kögel verworfen, eine Gedenktafel für Zwangsarbeiter an der Glockenkelter anzubringen, die dort untergebracht waren. Abgelehnt haben die Bürgervertreter aus CDU, UFW und SPD auch den Vorschlag von Andreas Stiene, dem OGL-Fraktionsvorsitzenden, die Tafel nicht direkt an die Glockenkelter zu hängen, sondern für Spaziergänger gut sichtbar an die Umfassungsmauer des Hofs.<span id="more-2071"></span></p>
<p style="text-align: justify;">In einem geschichtlichen Abriss, aufgebracht auf die Glaswände des Windfangs, ist diese Episode der Gemeindegeschichte bereits aufgeführt. Zweifel plagen Bürgermeister Stefan Altenberger deshalb, ob es sinnvoll sein kann, einen kurzen Abschnitt in der mehr als 300-jährigen Geschichte dieses Gebäudes – eine Vorgängerin wurde sogar schon 1580 erstmals erwähnt – so prominent herauszugreifen. Er sei darauf angesprochen worden, ob auf einer Tafel nicht auch Menschen, die in Gefangenschaft geraten sind und somit ebenfalls Kriegsopfer wurden, aufgeführt werden sollten, sagte Altenberger.</p>
<p style="text-align: justify;">Der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Wersch wies darauf hin, dass nach 1945 auch kinderreiche Familien in die Kelter eingezogen sind, die aus ihrer Heimat in der Tschechoslowakei vertrieben wurden, wie es auch der Allmende-Film „Oma, i will a Schmalzbrot“ darstellt. „Wenn wir die Folgen des Kriegs dokumentieren, dann sollten wir die Geschehnisse umfassend darstellen. Auch unsere Heimatvertriebenen sind Opfer des Nationalsozialismus.“</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Gedanke des Geschichtslehrers erwies sich als konsensfähig. Andreas Stiene und Bettina Futschik griffen ihn auf, allerdings weiterhin mit dem Plädoyer, eine Tafel mit den komplexen geschichtlichen Zusammenhängen an der Glockenkelter aufzustellen, an einem Platz, an dem viele Leute vorbei kommen. „Es ist wichtig, Punkte zu bilden, wo man ins Gespräch kommt mit jungen Leuten, die die Zeit nicht erlebt haben. Dort kann man ihnen das fehlende Wissen weitergeben und daran arbeiten, dass sich so etwas nicht wiederholt.“ Altenberger zog einen anderen Schluss aus der erweiterten Perspektive: „Dann hat die Tafel aber an der Glockenkelter nichts verloren“, was bei der Abstimmung 16 Gemeinderäte gegen die beiden Stimmen der OGL unterstützten. Drei Räte enthielten sich.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine geschichtliche Tafel an anderer Stelle schien aber Unterstützer im Gemeinderat zu haben. So sagte der UFW-Fraktionsvorsitzende Hans Dietzel: „Wir sollten einen Text für eine umfassende Dokumentation erarbeiten und diskutieren.“</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle&#8217;: Fellbacher Zeitung vom 30.04.2012 / Text: Hans-Dieter Wolz</em></p>
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		<title>Kernener Fraktionschefs gehen auf Kuschelkurs</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 22:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Wersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[vom 24.04.2012 Haushaltsdebatte Am Wochenende erfreuten die über die Prärie reitenden „glorreichen Sieben“ mal wieder die Westernfreunde vor der Mattscheibe. In Kernen im Remstal huldigen die Bürger derzeit allerdings nicht einem Septett, sondern einem Quartett: Es sind „die harmonischen Vier“ – jene Fraktionsvorsitzenden des Ortsparlaments, die in der jüngsten Gemeinderatssitzung zusammen ans Rednerpult marschierten, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="size-full wp-image-35 alignnone" style="margin-left: 0px; margin-right: 10px;" title="Stuttgarter-Zeitung" src="http://www.cdu-kernen.de/wp-content/uploads/2008/12/stuttgarter-zeitung.gif" alt="" width="100" height="22" />vom 24.04.2012</p>
<p><strong>Haushaltsdebatte</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Am Wochenende erfreuten die über die Prärie reitenden „glorreichen Sieben“ mal wieder die Westernfreunde vor der Mattscheibe. In Kernen im Remstal huldigen die Bürger derzeit allerdings nicht einem Septett, sondern einem Quartett: Es sind „die harmonischen Vier“ – jene Fraktionsvorsitzenden des Ortsparlaments, die in der jüngsten Gemeinderatssitzung zusammen ans Rednerpult marschierten, um darauf gemeinsam die Etatrede zu halten. Kernen, so ist man in der Kommune mit ihren 15.300 Einwohnern überzeugt, schreibt Parlamentsgeschichte. Was jetzt komme, sei „bundesweit einzigartig“, flüsterte ein Lokalpolitiker den Journalisten noch schnell zu, ehe das Schauspiel im Feuerwehrgerätehaus des Teilorts Stetten begann.<span id="more-2066"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auf eine gemeinsam und erfolgreich gestaltete Kommunalpolitik zurückblicken</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Beobachter auf den Zuschauerbänken wie auch die Berichterstatter staunten nicht schlecht, als sich gleich alle vier Sprecher der Fraktionen von ihren Stühlen erhoben und zum Rednerpult marschierten. Abwechselnd trugen der Christdemokrat Andreas Wersch, der Sozialdemokrat Hans-Peter Kirgis, der Unabhängige Freie Wähler Hans Dietzel und Walter Rall (Offene Grüne Liste) rund 30 Minuten lang die einzelnen Passagen ihres gemeinsam erstellten Papiers vor.</p>
<p style="text-align: justify;">Bekanntlich ist die Haushaltsberatung „die Königsdisziplin“ der Politik. Meist nutzen die Redner die Gelegenheit, die eigenen Beiträge zur Fortentwicklung der Gemeinde besonders herauszustreichen und die Minderleistungen der Konkurrenz zu sezieren. Oder, wie es CDU-Mann Wersch in seinem Part formulierte, um politische Standpunkte zu manifestieren und den Bürgern „die eigene politische Wahrheit zu erklären“.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies sollte nun an jenem Abend in Kernen allerdings nicht der Fall sein. Man werde darauf verzichten. Warum? „Weil dieser Gemeinderat souverän und selbstbewusst genug ist, um auf eine gemeinsam und erfolgreich gestaltete Kommunalpolitik zurückzublicken. ¬Fernab von parteipolitischem Gezänk.“ Kein Wunder, dass am Ende des Abends der 43-Millionen-Euro-Etat – der Schuldenstand liegt, nebenbei erwähnt, bei null Euro – einstimmig verabschiedet wurde.</p>
<p><em>Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 24.04.2012 / Text: Dirk Herrmann</em></p>
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		<title>„Wir hatten auch schon andere Zeiten“</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 22:21:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Wersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[vom 24.04.2012 Friede, Freude, Eierkuchen? Ganz so ist es mit der Harmoniesoße nun allerdings doch nicht. Kernens Bürgermeister Stefan Altenberger sagt: „Wir hatten auch schon andere Zeiten.“  Da wurde heftigst gestritten. Doch das behage der Bevölkerung nicht. Es reifte die Erkenntnis: „Wir kriegen gemeinsam sehr viel mehr für die Bürger hin, als wenn man ideologische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="size-full wp-image-35 alignnone" style="margin-left: 0px; margin-right: 10px;" title="Stuttgarter-Zeitung" src="http://www.cdu-kernen.de/wp-content/uploads/2008/12/stuttgarter-zeitung.gif" alt="" width="100" height="22" />vom 24.04.2012</p>
<p style="text-align: justify;">Friede, Freude, Eierkuchen? Ganz so ist es mit der Harmoniesoße nun allerdings doch nicht. Kernens Bürgermeister Stefan Altenberger sagt: „Wir hatten auch schon andere Zeiten.“  Da wurde heftigst gestritten. Doch das behage der Bevölkerung nicht. Es reifte die Erkenntnis: „Wir kriegen gemeinsam sehr viel mehr für die Bürger hin, als wenn man ideologische Grabenkämpfe pflegt oder wechselseitig Fronten aufbaut.“<span id="more-2062"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der Schultes sagt, „so lasse ich mich gerne überraschen“, doch spiegele diese Aktion auch das Klima der vergangenen Jahre wider. Viele der in den Teilorten Rommelshausen und Stetten angestoßenen Projekte, etwa das Marketingkonzept, das neue Bürgerhaus, die renovierte Glockenkelter, würden bei Runden Tischen vorbereitet. Doch Altenberger bleibt zurückhaltend: „Wir in der Verwaltung genießen die Situation jetzt mal, es werden auch wieder andere Zeiten kommen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Der Kuschelkurs von Kernen – tatsächlich ein republikweit einmaliges Phänomen? Könnte sein. „Wer eine Rede zum Haushalt hält, ist nicht in der Gemeindeordnung geregelt“, erläutert Harald Knitter, Sprecher des Waiblinger Landratsamts. Ob es im Landkreis oder andernorts schon etwas Ähnliches gegeben hat, entziehe sich deshalb der Kenntnis der Kommunalaufsicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Fürs Stuttgarter Regierungspräsidium ist die Kernener Prozedur ebenfalls „ein Novum“, so Sprecher Clemens Homoth-Kuhs. Immerhin ist der Behörde bekannt, dass im Regionalverband Heilbronn-Franken seit Jahren abwechselnd immer ein Fraktionssprecher eine Rede für alle hält. In Kernen selbst hält etwa SPD-Mann Kirgis den Begriff „Sensation“ für „etwas übertrieben“. Grünen-Sprecher Rall ergänzt, man habe zwar „keine Forschung betrieben“, doch „wir sind der Meinung, dass wir die Ersten sind“. Nach der Sitzung legte ein Beobachter die Messlatte schon höher: „Nächstes Jahr das Ganze aber bitte im mehrstimmigen Chor.“</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 24.04.2012 / Text: Dirk Herrmann</em></p>
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		<title>Rekordetat und Kuschelkurs</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 21:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Wersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[vom 21.04.2012 Historisch: Gemeinsame Haushaltsrede der vier Fraktionen im Kernener Gemeinderat / Kinderbetreuung großer Kostenfaktor Das gab es noch nie, zumindest nicht in Kernen, und ziemlich sicher auch im Rest der Republik äußerst selten: eine gemeinsame Haushaltsrede aller vier Gemeinderatsfraktionen. Heißt: Einstimmigkeit und Einigkeit statt Profilierung und parteipolitischem Schlagabtausch. In der Harmonie gingen auch alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-36" style="margin-left: 0px; margin-right: 10px;" title="Waiblinger Kreiszeitung" src="http://www.cdu-kernen.de/wp-content/uploads/2008/12/waiblingerzeitung.gif" alt="" width="100" height="22" />vom 21.04.2012</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Historisch: Gemeinsame Haushaltsrede der vier Fraktionen im Kernener Gemeinderat / Kinderbetreuung großer Kostenfaktor</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das gab es noch nie, zumindest nicht in Kernen, und ziemlich sicher auch im Rest der Republik äußerst selten: eine gemeinsame Haushaltsrede aller vier Gemeinderatsfraktionen. Heißt: Einstimmigkeit und Einigkeit statt Profilierung und parteipolitischem Schlagabtausch. In der Harmonie gingen auch alle Haushaltsanträge der Fraktionen, von denen vier sogar gemeinsame Anträge waren, problemlos durch. Warum auch nicht: Die Gemeinde kann aus vollen Kassen schöpfen. Das allerdings könnte auch bald schon wieder anders aussehen.<span id="more-2056"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ist das ein historischer Moment, an diesem Dienstagabend im Kernener Gemeinderat? „Bundesweit einzigartig“, raunt der Überbringer, der den Pressevertretern in einem Umschlag den Text der Haushaltsreden überreicht. Eine fast feierliche Stimmung weht durch den Saal im Feuerwehrgerätehaus in Stetten. „Wir haben keine Forschung betrieben“, sagt Walter Rall (Offene Grüne Liste) am Tag danach, „aber wir sind der Meinung, dass wir die Ersten sind.“ Das lässt sich nun nicht so einfach überprüfen, aber sicher lässt sich wohl sagen: Was hier im Kernener Gemeinderat passiert ist, hat in der deutschen Parlamentslandschaft absoluten Seltenheitswert.</p>
<p><strong>Zu viert treten sie ans Rednerpult: „Souverän“ und „selbstbewusst“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">„Sensation – das Wort fände ich jetzt etwas übertrieben“, meint der SPD-Fraktionschef Hans-Peter Kirgis, aber man hört ihm die gute Laune durch das Telefon an, den Stolz, sich hier mit den Ratskollegen zu etwas Besonderem zusammengerauft zu haben. Zu viert traten sie nach vorne ans Rednerpult. Überraschend, auch für die Verwaltung, keiner war vorher informiert worden. Andreas Wersch (CDU), Hans-Peter Kirgis (SPD), Hans Dietzel (Unabhängige Freie Wähler) und Walter Rall (OGL) trugen im abschnittsweisen Wechsel die Rede vor. Und erklärten: Sie stünden zusammen da, „weil dieser Gemeinderat souverän und selbstbewusst genug ist, um auf eine gemeinsam und erfolgreich gestaltete Kommunalpolitik in dieser Gemeinde zurückzublicken.“</p>
<p style="text-align: justify;">Das heiße nicht, dass bei bestimmten Themen nicht oft „heftig diskutiert“ worden sei, aber sie wollten ein „Zeichen setzen“: „Ein Zeichen dafür, dass trotz aller unterschiedlicher Meinungen und Positionen in den letzten Jahren schlussendlich dieser Gemeinderat im Schulterschluss mit Bürgermeister und Verwaltung stets ein positives Ergebnis für die Gemeinde hervorgebracht hat.“</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses positive Ergebnis lag in Kernen in den letzten Jahren auch daran, dass die Kassen so prall gefüllt waren wie in kaum einer anderen Kommune im weiten Umkreis. Die Steuereinnahmen brachen durch die Wirtschaftskrise nicht so stark und dauerhaft ein wie befürchtet – dabei kann sich Kernen immer noch fast die niedrigsten Sätze bei Gewerbe- und Umsatzsteuer im Rems-Murr-Kreis leisten. Außerdem konnte die Gemeinde aus ihren Rücklagen zehren. 2008 lagen einmal mehr als 22 Millionen Euro auf der hohen Kante. Jetzt wird die Rücklage ein weiteres Mal von 7,25 Millionen auf 1,14 Millionen schrumpfen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mit Steuererhöhungen die gestiegenen Kosten decken</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In Zeiten, in denen andere Kommunen jeden Cent dreimal umdrehen, ist Kernen das zweite Jahr in Folge schuldenfrei und tätigt enorme Investitionen. Der Haushalt 2012 ist mit einem Volumen von mehr als 43 Millionen Euro ein Rekordetat. Allein das Bürgerhaus soll acht Millionen teuer werden und wird den Haushalt noch bis 2014 belasten. Dazu kommt die Generalsanierung des Hallenbades für drei Millionen. Auch die Grundstückskäufe in der Umlegung des Baugebiets Kleines Feldle III kommen teuer. „2011, 2012 und 2013 sind die investitionsträchtigsten Jahre überhaupt in Kernen“, sagt auch Kämmerer Achim Heberle.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier liegt auch eine Gefahr für den Haushalt. Denn: Neue Einrichtungen wie das Bürgerhaus oder Kinderhäuser müssen betrieben und unterhalten werden und verursachen laufende Kosten, zum Beispiel für Personal und Energie. Im Moment bleibt der Gemeinde nach Abzug aller laufenden Ausgaben im Verwaltungshaushalt für 2012 ein Überschuss (Zuführungrate), der investiert werden kann. Doch der nächste Wirtschaftsabschwung kommt, ist sich Kämmerer Achim Heberle sicher: „Wir haben im Moment sehr kurze Konjunkturzyklen.“ Darauf, so der Kämmerer, müsse man sich vorbereiten. Ein erster Schritt ist schon im Gespräch: Die Verwaltung will Gewerbe- und Grundsteuer 2013 jeweils um 20 Prozentpunkte anheben. Dann wird auch die jetzt demonstrative Einigkeit des Gemeinderats auf die Probe gestellt werden, das deutet sogar die gemeinsame Haushaltsrede an: Es gebe „kein einheitliches Meinungsbild“ zur Steuerfrage, heißt es da. Auch über die Erhöhung von Gebühren könnte diskutiert werden, die Räte regen in der Haushaltsrede an, das „Augenmerk“ darauf zu lenken.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Gedanken in die Zukunft kreisen nach den großen Investitionen der letzten Jahre also schon ums Sparen. „Wenn das Tafelsilber vervespert ist“, sagt Andreas Wersch, CDU-Fraktionschef, „werden wir sehen, wie hoch die entstandenen Folgekosten sind.“ Und prophetisch auch das: „In schwierigen Zeiten wird sich zeigen, was unser Zusammenhalt wert ist.“</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 21.04.2012 / Text: Reinhold Manz</em></p>
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		<title>Fernab von parteipolitischem Gezänk</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 21:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Wersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[vom 21.04.2012 Die gemeinsame Haushaltsrede von CDU, UFW, SPD und OGL Normalerweise, so beginnt die Haushaltsrede der Kernener Gemeinderatsfraktionen, gelten die Haushaltsberatungen als „Königsdisziplin“, darin würden „politische Standpunkte manifestiert“, um den Bürgern „die eigene politische Wahrheit zu erklären“. Darauf wollten die Gemeinderäte dieses Mal verzichten. Weil man sich persönlich gut verstehe, wie sie hinterher im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-36" style="margin-left: 0px; margin-right: 10px;" title="Waiblinger Kreiszeitung" src="http://www.cdu-kernen.de/wp-content/uploads/2008/12/waiblingerzeitung.gif" alt="" width="100" height="22" />vom 21.04.2012</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die gemeinsame Haushaltsrede von CDU, UFW, SPD und OGL</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Normalerweise, so beginnt die Haushaltsrede der Kernener Gemeinderatsfraktionen, gelten die Haushaltsberatungen als „Königsdisziplin“, darin würden „politische Standpunkte manifestiert“, um den Bürgern „die eigene politische Wahrheit zu erklären“. Darauf wollten die Gemeinderäte dieses Mal verzichten. Weil man sich persönlich gut verstehe, wie sie hinterher im Gespräch erklärten, aber auch, wie es wörtlich in der Rede heißt: „Weil dieser Gemeinderat souverän und selbstbewusst genug ist, um auf eine gemeinsam und erfolgreich gestaltete Kommunalpolitik zurückzublicken. Fernab von parteipolitischem Gezänk.“<span id="more-2046"></span></p>
<p style="text-align: justify;">In der Gemeinde sei in den vergangenen Jahren viel in Erziehung und Bildung investiert worden: „Die beiden neuen Kinderhäuser in Rommelshausen und Stetten oder die Erweiterung unserer Schulen im Ort stehen nur stellvertretend für viele Bereiche, in denen unsere Gemeinde sehr gut aufgestellt ist.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Regionalwerk: „Ränkespiele“</strong><br />
Bedauerlich fanden die Räte, „dass sich für das kommende Schuljahr in der Klassenstufe 5 lediglich zwei Schüler für die gut ausgestattete Karl-Mauch-Schule entschieden haben“. Die „optimistische Bildungsreform“ hin zur Gemeinschaftsschule betrachten die Kernener Räte mit Skepsis.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch einen Seitenhieb auf die Nachbarkommune Weinstadt in Bezug auf deren Ausstieg aus dem interkommunal geplanten Regionalwerk sparten sie sich nicht: „Leider haben uns und anderen Gemeinden die „Ränkespiele“ in unserer Nachbarstadt Weinstadt sehr viel Zeit und Kraft gekostet. Wir bedauern die Entscheidung [...], aus dem so lange Zeit gemeinsam geführten Projekt [...] so kurz vor dem Ziel auszusteigen.“ Wir machen trotzdem weiter, so lässt sich die Botschaft deuten.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Regionalwerk ist eines der großen anstehenden Projekte, die auch für den Stromnetzrückkauf beträchtlichen Kapitalaufwand erfordern. Für die steigenden Unterhaltskosten der kommunalen Einrichtungen fordern die Gemeinderäte, dass „wir uns intensiv mit der Verbesserung der Einnahmesituation in unserer Gemeinde auseinandersetzen und mögliche Einsparpotenziale aufzeigen“. Auch über Steuererhöhungen müsse diskutiert werden. Und: „Neben den Realsteuern müssen wir unser Augenmerk auch auf die Gebühren in unserer Gemeinde lenken.“</p>
<p style="text-align: justify;">Als anstehende „Herausforderungen“ für die Gemeinde definieren die Gemeinderäte „die künftige städtebauliche Entwicklung der Hangweide“, nachdem die Diakonie Stetten ihre Einrichtungen dort neu orientieren und dezentralisieren wolle. „Auch die beiden Sportvereine (Spvgg Rommelshausen und TV Stetten, Anm. d. Redaktion) beraten derzeit intensiv über die mögliche Schaffung eines gemeinsamen Sportvereinszentrums an der Hangweide.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 21.04.2012 / Text: Reinhold Manz</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tempo 20: Vorschlag ausgebremst</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 21:31:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Wersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[vom 17.04.2012 Verwaltung will Tempo auf Teilstück der Waiblinger Straße drosseln / Verwaltungsausschuss lehnt das Limit mehrheitlich ab Vielleicht war es einfach ein schlechter Zeitpunkt und der Tempo-30-Ärger mit der Stettener Ortsdurchfahrt noch zu frisch. „Nicht auch das noch!“, hat sich mancher Gemeinderat vielleicht gedacht, als die Verwaltung mit diesem Vorschlag kam: die Tempo-20-Zone in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-36" style="margin-left: 0px; margin-right: 10px;" title="Waiblinger Kreiszeitung" src="http://www.cdu-kernen.de/wp-content/uploads/2008/12/waiblingerzeitung.gif" alt="" width="100" height="22" />vom 17.04.2012</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Verwaltung will Tempo auf Teilstück der Waiblinger Straße drosseln / Verwaltungsausschuss lehnt das Limit mehrheitlich ab</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht war es einfach ein schlechter Zeitpunkt und der Tempo-30-Ärger mit der Stettener Ortsdurchfahrt noch zu frisch. „Nicht auch das noch!“, hat sich mancher Gemeinderat vielleicht gedacht, als die Verwaltung mit diesem Vorschlag kam: die Tempo-20-Zone in der Rommelshäuser Ortsmitte über die Waiblinger Straße zu verlängern. Dafür gab es sogar einige gute Argumente, aber der Vorschlag fiel trotzdem mit großer Mehrheit durch.<span id="more-2039"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Es ging eigentlich nur um einen kurzen Straßenabschnitt von 150 Metern: die Waiblinger Straße von der Einmündung der Hauptstraße am Übergang zu Stettener Straße bis zum Kreisverkehr. Und es wäre auch nur eine Verlängerung einer schon bestehenden Tempo-20-Zone gewesen. Auf der Stettener Straße zwischen Haupt- und Karlstraße gilt das Limit nämlich schon. „Hier haben wir die Tempo-20-Regelung, weil sich hier zwischen Treff-Markt und Rathaus das örtliche Leben abspielt“, sagt Bürgermeister Stefan Altenberger. Dort seien viele Fußgänger unterwegs.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Idee der Verlängerung kam von UFW-Fraktionschef Hans Dietzel. „Die Waiblinger Straße ist ja auch ein halber Fußgängerbereich“, sagt er. „Tempo 20 wäre da ein Signal: Achtung, hier sind Leute auf der Straße!“ Die Verwaltung um Bürgermeister Stefan Altenberger unterstützte den Vorschlag und brachte ihn zur Vorlage in den Verwaltungsausschuss. „In der Waiblinger Straße parken Autos, da hält der Bus, da laufen Leute vor und hinter dem Bus über die Straße“, sagt Altenberger. Außerdem sei es schwierig, rückwärts aus den Parkplätzen vor den Arkaden auszuparken, wenn die Autos zu schnell um die Kurve oder vom Kreisverkehr her kämen. „Ich kenne das, ich bin da öfter unterwegs“, so Altenberger. Hans Dietzel argumentiert in die andere Richtung und findet: „Man kann in der Praxis an der Stelle doch sowieso nicht schneller als 20 fahren.“ Zumindest, wenn man keinen Unfall riskieren wolle.</p>
<p style="text-align: justify;">Dietzel und Altenberger konnten im Verwaltungsausschuss aber nicht viele überzeugen. Am Ende stimmten nur vier der Ausschussmitglieder für Tempo 20 in der Waiblinger Straße.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dietzel: „Das war noch der Schock von Tempo 30 in Stetten“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">„Mir persönlich ist das zu verwirrend“, begründet zum Beispiel Andreas Wersch, Fraktionschef der CDU, seine Ablehnung. Tempo 30 habe sich bewährt im Ortskern, „eine Tempo-20-Regelung würde die Autofahrer nur verwirren“. Wersch wäre es sogar lieb, wenn auch vor dem Rathaus statt 20 wieder 30 wäre.</p>
<p style="text-align: justify;">UFW-Chef Hans Dietzel hat allerdings eine Vermutung, dass nicht nur Argumente bei der Abstimmung mitgespielt haben: „Das war noch der Schock von Tempo 30 in Stetten.“ Und auch der Bürgermeister vermutet ähnlich: „Da haben sich einige nicht gefreut, dass man da eingebremst wird.“<br />
Zur Erinnerung: Die Stettener Ortsdurchfahrt, die Landesstraße 1199, hat das Regierungspräsidium Anfang März komplett zur Tempo-30-Zone erklärt. Als „flankierende Maßnahme“, wie es hieß, zur Schließung der Schurwaldübergänge für den Schwerlastverkehr. Stetten war als Nadelöhr offen geblieben. Der Kernener Gemeinderat hatte zwar zuvor selbst Tempo 30 gefordert, aber nur für den unübersichtlichen Abschnitt zwischen Grüntorstraße und Rotenbergstraße. Die ganze Ortsdurchfahrt, das war einigen zu viel.</p>
<p style="text-align: justify;">Während Hans Dietzel die Tempo-30-Reglung nach den ersten paar Wochen befürwortet („Man kann den entgegenkommenden Verkehr viel besser einschätzen und viel besser einfädeln“), fühlt sich Andreas Wersch bis jetzt in seiner Skepsis bestätigt: „Das hat sich nicht bewährt.“ Man stehe auf der Stettener Ortsdurchfahrt regelmäßig im Stau, bis man aus den Lücken zwischen parkenden Autos wieder herauskomme, weil der Gegenverkehr so langsam passiere. SPD-Fraktionschef Hans-Peter Kirgis war zwar auch skeptisch, was die 30er-Ortsdurchfahrt angeht, mittlerweile sieht er es etwas positiver. „Es spielt sich ein“, meint er. „Ich hätte gedacht, es ist schlimmer.“ Allerdings sei es schon manchmal „ätzend“, wenn man an den parkenden Autos vorbeischleichen müsse.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus einem ähnlichen Grund hat er im Verwaltungsausschuss auch Tempo 20 in der Waiblinger Straße abgelehnt. Schon jetzt staue sich dort der Verkehr, wenn man auf den Gegenverkehr oder von rechts kommende Autos warten müsse. „Ich fürchte, das mit dem Rückstau würde mit Tempo 20 noch schlimmer“, sagt Kirgis. „Dann geht gar nichts mehr, weil man noch länger warten muss.“ Den Zusammenhang der Entscheidung mit der Stettener Ortsdurchfahrt, dem „Schock von Tempo 30“, wie Hans Dietzel sagt, den sieht Kirgis nicht. „Das glaub’ ich nicht, dass das eine Rolle gespielt hat.“ Auch Andreas Wersch will „keine Verbindung“ feststellen.</p>
<p><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 17.04.2012 / Text: Reinhold Manz</em></p>
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		<title>Das Ende der Stettener Werkrealschule?</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 07:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Wersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[vom 05.04.2012 Offenbar gibt es für das nächste Schuljahr nur zwei Anmeldungen zur 5. Klasse der Karl-Mauch-Schule Die Zahlen sind noch nicht endgültig offiziell bestätigt, möglicherweise kommen noch einzelne Schüler dazu, aber in jedem Fall sieht es an der Karl-Mauch-Schule in Stetten düster aus: Mit nur zwei Anmeldungen für das nächste Schuljahr kann die Schule [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-36" style="margin-left: 0px; margin-right: 10px;" title="Waiblinger Kreiszeitung" src="http://www.cdu-kernen.de/wp-content/uploads/2008/12/waiblingerzeitung.gif" alt="" width="100" height="22" />vom 05.04.2012</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Offenbar gibt es für das nächste Schuljahr nur zwei Anmeldungen zur 5. Klasse der Karl-Mauch-Schule</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-2034" style="margin-left: 0px; margin-right: 10px;" title="WKZ20120405" src="http://www.cdu-kernen.de/wp-content/uploads/2012/04/WKZ20120405.gif" alt="" width="288" height="212" />Die Zahlen sind noch nicht endgültig offiziell bestätigt, möglicherweise kommen noch einzelne Schüler dazu, aber in jedem Fall sieht es an der Karl-Mauch-Schule in Stetten düster aus: Mit nur zwei Anmeldungen für das nächste Schuljahr kann die Schule unmöglich eine fünfte Klasse aufmachen. Die beiden Schüler müssen wohl entweder nach Waiblingen oder Fellbach oder vor Ort in die sechste Klasse integriert werden. Der befürchtete Ansturm auf die Realschule blieb indes aus.<span id="more-2031"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Karl-Mauch-Schule kämpft nicht erst jetzt ums Überleben. Schon im vergangenen Schuljahr hatten sich nur 16 Schüler für die 5. Klasse angemeldet, damals noch für die Hauptschule. Ein Hoffnungsschimmer war es dann, dass Rektor Karl Bühr vor kurzem vermelden konnte: Wir sind wieder Werkrealschule! Das wurde durch eine Kooperation mit der Waiblinger Staufer-Werkrealschule möglich, die in der 10. Klasse Stettener Schüler aufnehmen will. Nur: Gebracht hat es rein gar nichts. Nachdem die verbindliche Grundschulempfehlung für die weiterführenden Schulen abgeschafft wurde, haben fast alle Haupt- und genauso die Werkrealschulen in Baden-Württemberg Probleme. Bei der Karl-Mauch-Schule sind sie nur extremer als zum Beispiel in Waiblingen (siehe Infobox).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Altenberger findet deutliche Worte: „Es ist dramatisch“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie geht es jetzt weiter? An der Schule selbst ist im Moment, weil Osterferien sind, niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Deswegen ist die Zahl von zwei Anmeldungen auch noch nicht letztgültig bestätigt. Auch im Kernener Rathaus ist man aus diesem Grund noch vorsichtig mit verbindlichen Prognosen und Plänen für die Zukunft der Schule. Bürgermeister Stefan Altenberger findet trotzdem deutliche Worte: „Es ist dramatisch. Wenn es bei den Zahlen bleibt, wäre das Ende der Karl-Mauch-Schule damit eingeläutet.“ Für die zwei angemeldeten Schüler blieben zwei Alternativen: Entweder müssen sie nach Waiblingen oder Fellbach oder vor Ort in eine altersübergreifende sechste Klasse integriert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Man müsse aber abwarten, gibt Schultes Altenberger zu bedenken, wie die Lage sich weiter entwickelt. Er rechnet damit, dass es einige Schüler geben wird, die jetzt für die Realschule und das Gymnasium angemeldet sind, die es dort aber schließlich doch „nicht packen“. Ob es dann aber so einfach möglich ist, für sie in Stetten die fünfte Werkrealschulklasse bereitzuhalten, ist fraglich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Ich verstehe im Moment das Verhalten der Eltern nicht ganz“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der große Ansturm auf die Rumold-Realschule in Rommelshausen ist indessen ausgeblieben. Dort haben sich für das nächste Schuljahr nach Auskunft des Rathauses 47 Schüler angemeldet. Aktuell gehen 45 in die fünfte Klasse. Dabei kann auch eine Rolle spielen, dass dieses Jahr die Grundschülerzahlen in der vierten Klasse niedriger liegen: 118 Schüler aktuell gegenüber 130 im letzten Schuljahr. Somit wird jedenfalls die Rumold-Realschule kein Kapazitätsproblem bekommen, wie das zum Beispiel die Kernener CDU befürchtet hat. Die Rumold-Schule könne aber auch noch ein paar Schüler mehr verkraften, sagt Stefan Altenberger.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Bürgermeister macht keinen Hehl daraus, was er von der Politik der Landesregierung hält, die verbindliche Grundschulempfehlung abzuschaffen. „Wenn die Regierung merkt, was sie da anrichtet, überlegt sie sich das vielleicht noch mal anders“, hofft er.</p>
<p style="text-align: justify;">Altenberger sieht aber auch die Eltern in der Pflicht: „Ich verstehe im Moment das Verhalten der Eltern nicht ganz. Ich mache mir große Sorgen, dass manche Kinder an der falschen Schule überfordert sein werden. Manche werden in der Realschule einfach untergehen.“ Eigentlich, meint Altenberger, hätte Stetten eine „vorbildliche Hauptschule“, die vom Bürgernetz Roter Faden gut betreut würde. Dort könnten alle gut aufgehoben sein, findet Altenberger. Die Stettener Eltern waren wohl anderer Meinung.</p>
<p><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 05.04.2012 / Text: Hans-Joachim Schechinger</em></p>
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		<title>Gedenktafel für Zwangsarbeiter?</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 06:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Wersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[vom 28.03.2012 Der Stettener Ebbe Kögel regt eine Tafel an der Glockenkelter an / Wersch will anderen Ort Der Stettener Ebbe Kögel will die bevorstehende Einweihung der Glockenkelter als Gelegenheit nutzen, jener Menschen zu gedenken, die während der NS-Diktatur in Kernen Zwangsarbeit leisten mussten. Sein Vorschlag: eine Gedenktafel an dem sanierten Gebäude, in dem unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-36" style="margin-left: 0px; margin-right: 10px;" title="Waiblinger Kreiszeitung" src="http://www.cdu-kernen.de/wp-content/uploads/2008/12/waiblingerzeitung.gif" alt="" width="100" height="22" />vom 28.03.2012</p>
<p><strong>Der Stettener Ebbe Kögel regt eine Tafel an der Glockenkelter an / Wersch will anderen Ort</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Stettener Ebbe Kögel will die bevorstehende Einweihung der Glockenkelter als Gelegenheit nutzen, jener Menschen zu gedenken, die während der NS-Diktatur in Kernen Zwangsarbeit leisten mussten. Sein Vorschlag: eine Gedenktafel an dem sanierten Gebäude, in dem unter den Nazis etwa 50 Personen untergebracht waren. Schultes Altenberger will das Thema erst mal im Gemeinderat erörtern.<span id="more-2024"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der Antrag des Allmende-Vorsitzenden Ebbe Kögel bedarf laut Schultes Altenberger eingehender Beratung. Am 21. April wird die sanierte Glockenkelter feierlich eingeweiht werden. In dem Kulturdenkmal gibt es bereits eine Gedenktafel, die an die hier einquartierten circa 50 Personen erinnert. Teilweise waren es ganze Familien aus den damaligen Sowjetrepubliken, vorwiegend aus dem Baltikum, die laut Kögel in den Stuttgarter Krankenhäusern im Schloss arbeiten mussten. Stefan Altenberger sagte gestern, „wenn wir eine Tafel anbringen, müssen wir genau überlegen, was wir draufschreiben. Das muss stimmig sein.“ Mit dem Gemeinderat würde er auch gerne darüber diskutieren, „ob überhaupt eine Tafel ran muss oder nicht, denn es gab ja 2004 schon eine eingehende Aufbereitung des Themas“.</p>
<p style="text-align: justify;">Die in Kernen untergebrachten Zwangsarbeiter waren nicht nur in der Glockenkelter einquartiert. Die in der Landwirtschaft eingesetzten Fremdarbeiter lebten laut Kögel in Familien, die kriegsgefangenen Franzosen im ehemaligen Gasthaus „Löwen“, die Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter der Firma Rüsch in den Ziegelwerken beim Bahnhof Waiblingen. „Alle unter erbärmlichen Zuständen“, wie Kögel betont. Seiner Ansicht nach wäre es an der Zeit, auch bei der Firma Rüsch – heute Teleflex – in Rom eine Erinnerungstafel anzubringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Kögel will nun die anstehende Einweihung als Gelegenheit nutzen, „an der Glockenkelter eine Gedenktafel für diese ZwangsarbeiterInnen und ihren Beitrag zur Stettener Wirtschafts- und Weinbaugeschichte anzubringen. Dies wäre auch eine späte Würdigung ihrer Opfer und Leiden und ein Beitrag zur Völkerverständigung.“ Zur Einweihung der Plakette sollten, so schreibt er, soweit möglich Nachkommen der Zwangsarbeiter und -arbeiterinnen eingeladen werden. Von den Franzosen seien ja schon Nachkommen gefunden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Stalin schickte sie in die Gulags</strong></p>
<p style="text-align: justify;">„Vielleicht wäre es auch noch mal sinnvoll, Nachforschungen nach den Ukrainerinnen der Glockenkelter anzustellen“, schreibt Kögel. „Einige haben ja holländische Zwangsarbeiter geheiratet und sind nach Südamerika ausgewandert – da gibt es vielleicht noch Nachkommen. Die anderen hatten ein furchtbares Schicksal, da sie nach ihrer Zwangsrückkehr in die Sowjetunion von Stalin als ,Vaterlandsverräter’ in die sibirischen Gulags geschickt wurden.“ Bei den Namen setzt Altenberger ein Fragezeichen. Wenn überhaupt eine Tafel, sei doch die Frage, ob der Text allgemein an die Zwangsrekrutierten erinnern oder ob er detailliert Namen auflisten solle, „denn das, was draufsteht, muss belegbar sein“.</p>
<p style="text-align: justify;">CDU-Fraktionschef Andreas Wersch sagte gestern, „wir waren uns im Gremium einig: Das Ansinnen ist richtig, aber der Ort ist der falsche. Mit dem Text im Innenbereich der Glockenkelter wird dem Anliegen Genüge getan, ohne dass ich da etwas verharmlosen wollte.“ Wersch schwebt eine ortsteilübergreifende Gesamtschau vor, „in der das würdig und ehrlich rüberkommt“. Der von Kögel verfasste Text sei ihm zu wenig differenziert. „Wenn, dann sollten wir etwas finden, was allen gerecht wird.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ebbe Kögel schlägt einen längeren Text für die Tafel vor, den wir in Auszügen zitieren: „Ab 1939 überzogen Hitlers Armeen ganz Europa mit Krieg, um den Überlegenheitsanspruch einer ,arischen’ Herrenrasse durchzusetzen und ,Lebensraum im Osten’ zu schaffen. Weil dafür Millionen von Soldaten benötigt wurden, fehlten an der damals sogenannten Heimatfront die Arbeitskräfte. Deshalb wurden während der NS-Diktatur ungefähr 10 Millionen Menschen als ZwangsarbeiterInnen nach Deutschland verbracht . . . In unserer Gemeinde waren es nach bisherigem Forschungsstand fast 200 Personen, die aus den Ländern der Sowjetunion, Finnland, Frankreich und Holland kamen. Sie arbeiteten in der Industrie (Firma Rüsch), in der Landwirtschaft (vor allem im Weinbau) und in Pflege- und Hilfsberufen (Stuttgarter Krankenhäuser im Schloss). Letztere waren hier in der Glockenkelter unter erbärmlichen Bedingungen untergebracht . . . “</p>
<p><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 27.03.2012 / Text: Hans –Joachim Schechinger</em></p>
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		<title>CDU sorgt sich um Realschule</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 21:57:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Wersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[vom 23.03.2012 Nach Wegfall der verbindlichen Bildungsempfehlung: Reichen die Raumkapazitäten noch? Die Kernener CDU-Fraktion sorgt sich um die Raumkapazitäten in der Rumold-Realschule, falls der Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung zu einem Sturm auf die Kernener Realschule führe sollte. Die Änderung des Verfahrens zur Bildungsempfehlung werde aller Voraussicht nach eine erhebliche Veränderung der Schülerübergänge an die weiterführenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-36" style="margin-left: 0px; margin-right: 10px;" title="Waiblinger Kreiszeitung" src="http://www.cdu-kernen.de/wp-content/uploads/2008/12/waiblingerzeitung.gif" alt="" width="100" height="22" />vom 23.03.2012</p>
<p><strong>Nach Wegfall der verbindlichen Bildungsempfehlung: Reichen die Raumkapazitäten noch?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Kernener CDU-Fraktion sorgt sich um die Raumkapazitäten in der Rumold-Realschule, falls der Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung zu einem Sturm auf die Kernener Realschule führe sollte. Die Änderung des Verfahrens zur Bildungsempfehlung werde aller Voraussicht nach eine erhebliche Veränderung der Schülerübergänge an die weiterführenden Schulen nach sich ziehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor diesem Hintergrund interessiert die CDU besonders die Zahl der Anmeldungen an weiterführende Schulen, die am 28. und 29. März erfolgen wird. Besonders die Realschulen seien durch die neuen Regelungen unter einen erheblichen Druck und Zugzwang geraten, schreibt die CDU an Bürgermeister Stefan Altenberger. <span id="more-2020"></span>Da zu erwarten sei, dass gerade in diese Schulart besonders viele Kinder wechseln, die aufgrund ihres Leistungsniveaus bisher an die Haupt- bzw. Werkrealschule gekommen wären, müssten hier gegebenenfalls rasche Maßnahmen ergriffen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">„Auch an der Rumold-Realschule sind nach allgemeiner Erwartung große Klassen zu befürchten. Die Landesregierung hat bisher klare Aussagen bezüglich einer zusätzlichen Förderung, einer Veränderung des Klassenteilers und einer Verbesserung der Lehrerversorgung vermissen lassen. Deshalb ist im weiteren Verlauf auch von Gemeinderat und Verwaltung eine besondere Aufmerksamkeit gegenüber diesen Themen geboten“, schreibt der Stettener CDU-Fraktionschef und Realschullehrer Andreas Wersch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wanderklassen erforderlich?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Aus den tatsächlichen Übergangszahlen ließen sich eine ganze Reihe von kommunalpolitisch wichtigen Schlüssen ziehen. Sie stellen sich der CDU-Fraktion folgende Fragen: Reichen die Raumkapazitäten der Rumold-Realschule für die aufzunehmenden Kinder aus? Müssen zur Bewältigung der Schülerzahlen „Wanderklassen“ oder provisorische Klassenzimmer errichtet werden oder, wie unlängst angedacht, sogar Räumlichkeiten an der Karl-Mauch-Schule genutzt werden? Die CDU fragt, ob in den einzelnen Schulgebäuden auch außerschulische Betreuungsmöglichkeiten vorhanden sind. „Was geschieht mit eventuell leerstehenden Klassenzimmern an der Karl-Mauch-Schule? Welche Maßnahmen muss die Verwaltung ergreifen, um das Ziel zu erreichen, den Kernener Kindern den Besuch der Realschule am Ort zu ermöglichen?“</p>
<p style="text-align: justify;">Das alles könne finanzielle Auswirkungen haben. „Reichen die im Haushalt veranschlagten Sachmittel angesichts zu erwartender Überkapazitäten aus?“, fragt die CDU. „Ist gegebenenfalls mit einer Umverteilung von Geldmitteln oder mit zusätzlichen Ausgaben zu rechnen?“<br />
Die Kernener CDU-Fraktion ist der Auffassung, dass hier für den Gemeinderat noch ein dringender Bedarf an Information und Diskussion besteht. Die Verwaltung solle den Gemeinderat unmittelbar nach den beiden Anmeldetagen Ende März über die erfolgten Anmeldezahlen informieren. Auch erwartet die CDU umgehende Benachrichtigung, falls in Kernen Sofortmaßnahmen erforderlich werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 23.03.2012 / Text: Hans-Joachim Schechinger</em></p>
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		<title>Technikerziehung im Kindergarten</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 20:35:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Wersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[vom 16.03.2012 Kernen will 4000 Euro in das Projekt TECHNOlino stecken Nach dem Wunsch des Kernener Rathauses sollten eigentlich bis zu fünf kommunale Kindergärten in das Projekt TECHNOlino des Arbeitgeberverbands Südwestmetall aufgenommen werden. Ein Bildungsprogramm für den technischen Bereich mit Forscherecken, in denen die Kinder mit Materialien und didaktischen Angeboten spielerisch an Techno-Themen herangeführt werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-36" style="margin-left: 0px; margin-right: 10px;" title="Waiblinger Kreiszeitung" src="http://www.cdu-kernen.de/wp-content/uploads/2008/12/waiblingerzeitung.gif" alt="" width="100" height="22" />vom 16.03.2012</p>
<p><strong>Kernen will 4000 Euro in das Projekt TECHNOlino stecken</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Wunsch des Kernener Rathauses sollten eigentlich bis zu fünf kommunale Kindergärten in das Projekt TECHNOlino des Arbeitgeberverbands Südwestmetall aufgenommen werden. Ein Bildungsprogramm für den technischen Bereich mit Forscherecken, in denen die Kinder mit Materialien und didaktischen Angeboten spielerisch an Techno-Themen herangeführt werden. Kosten je Kindi: 2000 Euro. <span id="more-2016"></span>Bei der Beratung im Verwaltungsausschuss runzelte indes SPD-Gemeinderätin Ingrid Möhrle sorgenvoll die Stirn: Da werde nicht nur finanziell ein neues Fass aufgemacht, um kleine Ingenieure heranzuziehen. Sie fürchte auch eine Überfrachtung: „Wann dürfen die Kinder noch spielen? Auch für die Erzieherinnen ist das zu viel. Warum nicht mit einem statt mit fünf Kindergärten anfangen?“ Schultes Altenberger hielt dem zwar entgegen, wenn die Erzieherinnen überlastet gewesen wären, hätten sich nicht fünf Einrichtungen freiwillig gemeldet. Außerdem werde das kostenträchtige Material auch nicht jedes Jahr neu beschafft. Doch die Gemeinderäte stutzten seinen Antrag kostenbewusst zurück: Statt für fünf Kernener Einrichtungen wird nun für nur zwei Kindis die Fortbildung von je drei Erzieherinnen, das Material und die Projektbegleitung finanziert, wobei Andreas Stiene (OGL) zusätzlich auf kommerzielle Sponsoren setzt. Zu dem Projekt gehören ein Koffer mit Forschermaterial, eine Handpuppe und ein Experimental-Handbuch. Die Kosten: 4000 Euro. Für CDU-Fraktionschef und Realschullehrer Andreas Wersch ist die Grundidee, spielend Technik zu lernen, richtig: „Wir sollten diesen Weg gehen.“</p>
<p><em>Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 16.03.2012 / Text: Hans-Joachim Schechinger</em></p>
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